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Alpenwetter: Nachschub an Neuschnee für die Alpen, gute Bedingungen zum Saisonende

12. April 2018 | Skiinfo

Alpenwetter: Nachschub an Neuschnee für die Alpen, gute Bedingungen zum Saisonende- ©facebook Obertauern

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Nachdem viele Skigebiete am vergangenen Wochenende noch einmal einen tollen Saisonabschluss feiern konnten, geht die Saison in einigen Gebieten noch ein bisschen weiter. Bis weit in den April hinein können ihr euch noch aus vielen Highlights etwas aussuchen. Knapp 40 Gebiete haben jeweils in Österreich und der Schweiz aktuell geöffnet. Auch etwas Neuschnee gab es noch in den letzten Tagen, besonders in Frankreich und Italien.

Alle Infos zum Neuschnee und den geöffneten Gebieten gibt es in unserem aktuellen Schneebericht vom 12.04.

Hier findet ihr alle Schneefälle der letzten 24 Stunden.

Hier findet ihr alle aktuellen Schneehöhen und Schneeberichte aus den Alpenländern.

 

Deutschland

In Deutschland haben aktuell nur noch zwei Skigebiete geöffnet. Alle anderen haben bereits geschlossen, doch zahlreiche Gebiete erlebten am letzten Wochenende noch einmal einen tollen Saisonabschluss mit viel Sonne und noch guten Bedingungen. Nun sind nur noch das Nebelhorn in Oberstdorf und die Zugspitze übrig.

Auf dem Nebelhorn beträgt die Schneehöhe aktuell 200cm und es sind 5 Anlagen in Betrieb. Insgesamt stehen euch dort derzeit 11 Pistenkilomter bei guten Bedingungen zur Verfügung und der Skibetrieb läuft noch bis zum 1. Mai. Ebenso bis zum 1. Mai hat auch noch die Zugspitze geöffnet. Dort ist die Schneedecke bei 400cm und 7 Anlagen laufen noch. 15 Pistenkilometer sind hier für euch präpariert.

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in Deutschland:

 

 

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Österreich

Auch in Österreich ist die Zahl der noch geöffneten Skigebiete nach dem letzten Wochenende deutlich geschrumpft, aber naturgemäß haben noch einige Gebiete die Saison noch nicht beendet. Knapp 40 bei uns gelistete Gebiete bieten noch Skibetrieb an. Neuschnee gab es tatsächlich in den letzten 24 Stunden auf dem Mölltaler Gletscher ein bisschen, aber ansonsten war es auch in Österreich eher warm und trocken.

Die meisten Skigebiete haben noch in Tirol geöffnet, darunter so bekannte Namen wie Kitzbühel, Sölden oder auch Mayrhofen. Hier geht die Saison nur noch bis zum 15. April und die Schneehöhe beträgt 90cm bei noch immerhin 23 geöffneten Pisten. Ebenfalls noch einige Tage laufen die Lifte in Serfaus - Fiss – Ladis, wo noch fast alle Pistenkilometer zu befahren sind.

Die größte Schneehöhe in Österreich hat der Dachstein Gletscher mit 570cm gefolgt vom Mölltaler Gletscher mit 410cm sowie dem Stubaier Gletscher mit 400cm. In St. Anton beträgt die Schneehöhe immerhin 365cm. Hier im Arlberg sind sogar noch insgesamt 242km Piste präpariert.

Alle Termine für das geplante Saisonende der Skigebiete in Österreich findet ihr übrigens hier.

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in Österreich:

 

 

Schweiz

Genau wie in Österreich haben auch in der Schweiz aufgrund der guten Schneelage noch knapp 40 Skigebiete geöffnet, darunter alle großen und bekannten Namen. Und auch hier gab es in einigen Teilen noch etwas Neuschnee in den letzten 48 Stunden. Ganz vorne dabei war die Aletsch Arena im Wallis mit 19cm gefolgt von Arosa Lenzerheide mit 10cm und dem Lötschental mit 6cm.

In Engelberg gibt es in der Schweiz immer noch die größte Schneehöhe zu bewundern. Satte 710cm werden von dort gemeldet bei 41 geöffneten Pistenkilometern. Die Skiarena Andermatt-Sedrun kommt immerhin noch auf 570cm Schneehöhe und auch Laax mit 531cm ist noch bei über fünf Metern Schneedecke. In Laax wurde die Saison bis zum 15. April 2018 verlängert und neben dem Freestyle-Angebot kann auch ein kleines Pistenangebot geboten werden.

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in der Schweiz:

 

Frankreich & Italien

In Frankreich gab es in den letzten 72 Stunden teils kräftigen Schneefall in einigen Regionen. So meldete das Skigebiet Isola 2000 frische 45cm Schnee am 10. April und Piau-Engaly in den Pyrenäen kam insgesamt auf 33cm. Bonneval sur Arc in den Savoyen schaffte 30cm Neuschnee. Fast 80 Gebiete sind in Frankreich noch offen. Nicht mehr ganz so viele sind es in Italien, aber auch hier konnten noch diverse Gebiete Neuschnee melden. Ghiacciaio Presena (60cm), Prato Nevoso (30cm) und La Thuile (30cm) waren dabei ganz vorne. Und ganz aktuell am heutigen Donnerstag noch waren es immerhin 10cm in Livigno.

Die größten Schneehöhen in Frankreich: Avoriaz (495cm), Montriond (485cm), Morzine (485cm), La Rosiere (470cm), Flaine (460cm).

Die größten Schneehöhen in Italien: San Domenico di Varzo (420cm), Cervinia-Breuil (400cm), Campo Imperatore (400cm), Sella Nevea Kanin (400cm)

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in Frankreich:
 

 

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete in Italien:

 

Wetterausblick für den Alpenraum (12.04.): Unbeständig bis zum Wochenende, Samstag wieder viel Sonne!

In einigen Teilen der Alpen fiel aktuell noch Neuschnee wie im Wallis in der Schweiz oder den Pyrenäen in Frankreich. Leicht unbeständig geht es in den nächsten Tagen bis zum Wochenende weiter. So wird es zum Beispiel am heutigen Donnerstag am Tiroler Alpenhauptkamm oder auch in Osttirol in Österreich teils kräftig regnen. Am Freitag wird es dann nur noch vereinzelt regnen, ansonsten kommt von Westen her schon die Sonne durch, die dann am Samstag fast komplett scheint und nur ganz wenige Wolken durchziehen.

Schneefall kann es am Donnerstag oder Freitag auf über 2000m geben.

 
Skiinfo-Schneevorhersage: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien

 

Schnee- und Regenvorhersage, Windy.com

 

Kachelmann-Wetter, Wochenausblick, 09.04.

 

Wetter.com,  Vorhersage Deutschland, 12.04.2018


 

 

Hier findet ihr die 3-Tages-Schneevorhersage für Europa.

 

Lawinenlageberichte

 

Bayern (Lawinenwarndienst Bayern, 12.04.): "In den Allgäuer Alpen, den Werdenfelser Alpen und in den Berchtesgadener Alpen herrscht oberhalb 2200m geringe, in tieferen Lagen und im übrigen bayerischen Alpenraum mäßige Lawinengefahr.
Während in den frühen Morgenstunden noch weitgehend lawinensichere Verhältnisse vorherrschen, weicht aufgrund der Tageserwärmung und insbesondere bei Sonneneinstrahlung der Schnee rasch auf und es können sich unterhalb von 2200m schon am Vormittag an steilen, noch nicht entladenen Grashängen kleine und vereinzelt auch mittlere Gleitschneelawinen lösen. Zunehmend sind auch nordseitige Hänge betroffen. Schneemäuler und Risse in der Schneedecke weisen meist auf die Gefahr von Gleitschneelawinen hin. Daneben sind überwiegend kleine oberflächliche Feucht- und Nassschneelawinen, vor allem aus felsdurchsetztem Steilgelände, weiterhin möglich.
Zusätzliche Gefahrenstellen, befinden sich oberhalb 2200m vorwiegend im kammnahen schattseitigen Steilgelände. In diesen Bereichen ist vereinzelt nur noch bei großer Zusatzbelastung die Auslösung kleiner Schneebrettlawinen möglich. Ein zusätzlicher Hinweis: In diesem Winter sind in den Bergen zum Teil mächtige Wechten anzutreffen. In den letzten Tagen wurden immer wieder neue Wechtenbrüche beobachtet."

 

Zum Lawinenlagebericht Bayern

ALL: Allgäuer Alpen
WFK: Werdenfelser Alpen

Tirol (Lawinenwarndienst Tirol, 12.04.): "Im regenbeeinflussten Süden des Landes herrscht unterhalb etwa 2400m erhebliche Gefahr, darüber ist diese mäßig. Im übrigen Tirol ist die Gefahr mäßig, oberhalb etwa 2600m gebietsweise auch gering. Allerdings wird die Gefahr während des Tages im Norden des Landes mit der zu erwartenden Sonneneinstrahlung unterhalb etwa 2400m auf erheblich ansteigen. Wie schon während der vergangenen Tage überwiegt das Gleitschneeproblem auf steilen Wiesenhängen. Wegen der überdurchschnittlich großen Schneehöhen können selbst kleine Gleitschneelawinen in der Sturzbahn viel Schnee mitnehmen und dadurch gefährlich groß werden. Zusätzlich sollte man heute im niederschlagsbeeinflussten Süden des Landes in großen Höhen auf frischen Triebschnee achten. Dies gilt für kammnahes, schattiges und sehr steiles Gelände. Schlechte Sichtverhältnisse erschweren die Gefahreneinschätzung. Nasse Lockerschneelawinen sollten heute nur durch künstliche Belastung, wie z.B. dem Impuls eines Wintersportlers im extrem steilen Gelände auszulösen sein. Dies trifft überall dort zu, wo die Schneeoberfläche nass ist. Vereinzelt können durch große Belastung auch noch Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Dies gilt für sehr steile Hänge der Exposition O über S bis W zwischen etwa 2500m und 2800m sowie für schattseitiges Gelände um 2000m, dort, wo die Schneedecke feucht wird."

 

Vorarlberg (Lawinenwarndienst Vorarlberg, 12.04.): "Es besteht mäßige Lawinengefahr. Mit der Tageserwärmung und bei Sonneneinstrahlung verliert die Schneedecke rasch an Festigkeit und es können sich bereits in den Vormittagsstunden kleine bis mittlere Gleitschneelawinen aus noch nicht entladenen Grashängen lösen. Risse in der Schneedecke weisen auf solche Gefahrenstellen hin. Betroffen sind Ost- über Süd- bis Westhänge unter etwa 2600m und zunehmend auch Nordhänge unter etwa 2200m. Im Tagesverlauf sind vor allem aus felsdurchsetztem Steilgelände kleine bis mittlere oberflächliche Nassschneelawinen möglich. Lawinen können vereinzelt auf Grund der überdurchschnittlichen Schneehöhen auch groß werden. Touren und Hüttenaufstiege sollten sehr früh gestartet und rechtzeitig beendet werden. Im kammnahen Steilgelände über 2400m sind auch frische und ältere Triebschneeansammlungen zu beachten. Neben der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden."

 

Schweiz (SLF, 12.04.): "An steilen Südhängen ist die Schneedecke bis gegen 3000 m durchfeuchtet, an Nordhängen bis auf rund 2200 m. Nördlich des Alpenhauptkammes unterliegt die Gefahr von Nass- und Gleitschneelawinen in vielen Gebieten einem Tagesgang, die Aktivität hat aber während der letzten Tage deutlich abgenommen. Aufgrund der meist grossen Schneehöhen können Gleitschneelawinen immer noch gefährlich gross werden. Am Alpenhauptkamm und südlich davon steigt die Gefahr von Nass- und Gleitschneelawinen mit dem Regen an.
Der Neuschnee im Süden liegt an steilen Nordhängen oberhalb von rund 2500 m zum Teil auf lockerem Altschnee. Zudem sind an Nordhängen im Wallis und in Graubünden Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke vorhanden. Lawinen können in diese Schichten durchreissen, Auslösungen durch Personen in sind eher selten. Die Lawinen können aber gefährlich gross werden. "

 

 

 

 

 

 

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