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Skisaison 2019/2020: Neue Bahnen, neue Lifte, neue Pisten

3. Juli 2019 | Skiinfo

Skisaison 2019/2020: Neue Bahnen, neue Lifte, neue Pisten- ©Herzog & de Meuron
Copyright: Herzog & de Meuron

Wieder einmal gibt es viel zu berichten in unserem jährlichen Bericht über die neuen Lifte, Bergbahnen, Pisten und allgemein die neue Infrastruktur in den Skigebieten der Alpen. Nach einer meist sehr erfolgreichen Saison 2018/2019 starteten viele Bergbahnen sofort mit den Bauarbeiten und begannen ihre Projekte umzusetzen. Skiinfo gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuheiten in Österreich, der Schweiz und Deutschland – ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

 

Neue Infrastruktur in den Skigebieten Österreichs zum Winter 2019/2020

 

Es ist keine Überraschung, dass in Österreich in diesem Sommer wieder besonders viel investiert und gebaut wird. Riesige Projekte wie die K-onnection (Seilbahnverbindung Kaprun-Maiskogel-Kitzsteinhorn) gibt es ebenso wie klassische Lifterneuerungen und Investitionen in die Beschneiung und Infrastruktur. Aber schauen wir mal rein …

 

Großglockner Resort Kals-Matrei

 

Starten wir mit dem Großglockner Resort Kals Matrei. Hier soll schon ab November 2019 die neue 6er-Sesselbahn „Glocknerblick“ fertig sein, die die Skigäste von Kals aus bis oberhalb des Restaurants Glocknerblick bringen wird. Der Lift ist eine Ergänzung zum Figollift, ist etwa 1400 Meter lang, überwindet stattliche 675 Höhenmeter und soll als leistungsstarker Zubringer die Wartezeiten im Tal deutlich verringern. Der Lift verfügt über Hauben und Sitzheizung, Hersteller ist die Firma Leitner.

 

SkiWelt Wilder Kaiser Brixental und Ischgl

 

Bereits ausführlich berichtet haben wir über die Neuheiten in der SkiWelt Wilder Kaiser Brixental und in Ischgl. In der SkiWelt Wilder Kaiser entstehen zur Saison 2019/2020 gleich zwei neue Anlagen: Die Zinsbergbahn ist die erste Kombibahn in den Kitzbüheler Alpen (10er-Gondeln und 8er-Sessel), die neue Fleidingbahn ersetzt nach mehr als 35 Jahren den alten 3er-Sessellift. Zudem wird die Piste verlängert und es entsteht eine neue Aussichtsplattform mit 360° Gipfelpanorama vom Wilden Kaiser über den Großglockner bis zu den Zillertaler Alpen. Beide Projekte werden von der Firma Doppelmayr umgesetzt, die Investitionskosten liegen bei jeder Bahn bei etwa 15,5 Millionen Euro. Nicht ganz so viel Geld, nämlich „nur“ 13,5 Millionen Euro, investiert die Silvretta Arena AG in Ischgl in die neue Velilleckbahn. Der neue 6er-Sessellift von Doppelmayr wird der schnellste im gesamten Skigebiet Ischgl-Samnaun sein, zudem setzt man natürlich auf viel Komfort. Die Bergstation der Velilleckbahn, die bis zu 2400 Personen/Stunde befördern kann, liegt auf knapp über 2600 Meter Meereshöhe. Ebenfalls zur Saison 2019/2020 wird die neue Visnitz-Bahn auf der Samnauner Seite des Skigebietes Ischgl-Samnaun. Die neue kuppelbare 8er-Sesselbahn Visnitz führt über 13 Rundrohrstützen von der Alp Trida (2.261 m) in Richtung Visnitzkopf auf 2.633 m und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 372 m. Insgesamt investiert die Silvretta Arena AG im Sommer 2019 ca. 24 Millionen Euro.

 

 

Skialm Lofer

 

Große Investitionen gibt es auch in Lofer: Die fix geklemmte 4er-Sesselbahn Schönbühel wird in die moderne 8er-Sesselbahn SENDEREXPRESS umgewandelt. Geplant ist die neueste Doppelmayr – Generation, die D-Line mit Bubbles, Sitzheizung und Förderband beim Einstieg. Die Talstation ist ca. 60 m tiefer und die Bergstation unverändert am Gipfel des Schönbühels auf 1622 Meter. Eine breitere Hauptabfahrt sowie eine zusätzliche Piste im Schlusshang sind ebenso geplant – fertiggestellt wird das Ganze bis zum Saisonbeginn. Mehr Infos und Bilder vom Bau findet ihr hier.

 

Schladming-Dachstein

 

Die Planai-Hochwurzen-Bahnen investieren in den kommenden beiden Jahren insgesamt rund 34,5 Millionen Euro in den Bau von zwei neuen Gondelbahnen. 2019 wird die 1985 in Betrieb genommene Planai-Seilbahn erneuert und von 6er- auf 10er-Gondeln umgerüstet. Ein Jahr darauf ist die Errichtung einer 10er-Gondelbahn anstelle der 2er-Sesselbahn Rohrmoos I vorgesehen. Beide Seilbahnen befinden sich im „Herzstück“ der Schladminger 4-Berge-Skischaukel und werten das Gesamtangebot künftig deutlich auf. Georg Bliem, Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen, betont auch den ganzjährigen Nutzen der Investition: „Die geräumigen 10er-Gondeln der neuesten Generation garantieren nicht nur ausreichend Platz für Skifahrer. Sie ermöglichen auch barrierefreie Bergfahrten und bieten im Sommerbetrieb Platz für bis zu zwei Mountainbikes.“

 

 

Bilder & Videos

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Kitzsteinhorn-Kaprun-Maiskogel

 

Eines der größten Seilbahn-Projekte derzeit in Österreich ist die K-onnection in Kaprun. Seit Dezember 2018 ist am Familienberg Maiskogel das multifunktionale Kaprun Center und die MK Maiskogelbahn in Betrieb, eine 10er-Kabinen-Einseilumlaufbahn. Am 30. November 2019 soll nun die hochmoderne Dreiseilumlaufbahn „3K Kaprun-Kitzsteinhorn-K-Connection“ eröffnet werden. Die erste Dreiseilumlaufbahn Salzburgs wird die Gäste vom Maiskogel direkt in den Bereich Langwied am Kitzsteinhorn bringen. So wird es ab 30. November 2019 möglich sein, die Gipfelstation am Kitzsteinhorn (TOP OF SALZBURG 3.029 Meter) mit einer Perlenkette von sechs Seilbahnen direkt vom Kapruner Ortszentrum (768 Meter) über den Maiskogel zu erreichen. Die zwölf Kilometer lange Panoramafahrt wird nicht nur die längste durchgehende Seilbahnachse sein, sondern mit 2.261 Höhenmeter auch die größte Höhendifferenz in den Ostalpen bequem überwinden.

 

 

Kitzbühel-Kirchberg

 

Lange haben Gäste und Einheimische auf sie warten müssen, nun aber wird sie endlich gebaut: die neue Fleckalmbahn. Die alten Gondeln mit den schon ausgeblichenen Länderflaggen sind schon weg, seit April wird kräftig an den neuen Tal- und Bergstationen gewerkelt, damit die Skigäste zur Saison 2019/2020 mit viel Komfort von Kirchberg hinauf auf die Ehrenbachhöhe schweben können. „Mit dem Projekt Fleckalmbahn Neu treiben wir unsere Qualitätsoffensive erfolgreich weiter voran. ´Viel besser - nicht größer´ ist erneut der Leitsatz, nach dem wir das Projekt Fleckalmbahn Neu umsetzen. Daher steht nicht die Maximierung der Förderleistung oder die prestigeträchtige Gestaltung von Bauwerken im Vordergrund, sondern haben wir die Optimierung des Gästekomforts, die Funktionalität und Ressourcenschonung bei Anlage und Bauwerken in den Mittelpunkt gerückt“, so der Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel Josef Brugger.

 

Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

 

Im Frühjahr 2019 startete man in Hinterglemm mit den Bauarbeiten für die neue Gondelbahn 12er Kogel. Die moderne 10er-Kabinenbahn ersetzt die alte Zwölferkogelbahn in Hinterglemm, bringt die Gäste auf 1984 Meter Höhe und wird eine Beförderungskapazität von 3500 Personen/Stunde haben.

 

Hochsölden

 

In Hochsölden entsteht zum Start der Wintersaison die neue Rotkoglbahn. Die  10-Gondelbahn von Doppelmayr ersetzt den alten Doppelsessellift aus dem Jahr 1986. Von der Talstation gelangen die Gäste auf gleicher Trasse in weniger als sechs Minuten zum Giggijoch.

 

 

Zillertal Arena

 

In der Zillertal Arena steht die Welt im Sommer natürlich auch nicht still, in dem großen und beliebten Skigebiet gibt es immer etwas zu tun. So wird zur Saison 2019/2020 zum Beispiel die Bergstation der Rosenalmbahn in Zell am Ziller neu gebaut. Es entstehen komfortable Zu- und Abgänge, neue Stellplätze für die Pistengeräte, WC-Anlagen und ein Selbstversorgerraum für die Gäste. Ebenfalls neu: die 10er Kabinenbahn Stuanmandl in Gerlos. Sie wird von der Firma Doppelmayr erstellt, wird 2800 Personen/Stunde befördern können, hat natürlich eine Sitzheizung und wird eine schnelle, komfortable Beförderung auf den Isskogel ermöglichen. Last but not least wird in Gerlos im Bereich Fußalm mit der Umbrella Bar ein moderner Gastronomiebetrieb & Après Ski Bar Bereich entstehen sowie eine Pistengeräteservicegarage gebaut.

 

St. Anton am Arlberg

 

Einer der bekannsten Lifte der Arlberger Bergbahnen, der 3er-Sessellift Schindlergrat, wird zur Saison 2019/2020 erneuert. Gebaut wird aktuell eine 10 EUB-Gondelbahn mit Mittelstation (Schindlergratbahn). Weitere Informationen folgen demnächst, dann werden wir diesen Artikel nochmal aktualisieren.

 

Lechtal – Jöchelspitze

 

Der alte 2er-Sesselbahn im Lechtal, der auf die Jöchelspitze bis auf 1800m Höhe führt, wurde schon seit Ende der Wintersaison abgebaut, im Juni schließlich kam die finale Bestätigung, dass die geplante neue 8 EUB-Gondelbahn auch gebaut werden darf. 6,6 Millionen Euro investieren die Lechtaler Bergbahnen, die zu den Skiliften Warth gehören, in das neue Projekt.

 

Kaunertaler Gletscher

 

Erst im Juni 2019 lag der finale Baubescheid auf dem Tisch, nun wird bereits an der neuen Falginjochbahn gebaut. Sie soll ab Herbst 2019 einsatzbereit sein. Die neue Bahn am Kaunertaler Gletscher verläuft entlang der ehemaligen Schleppliftspuren der Weißseefernerlifte I + II. Die in die Jahre gekommenen Weißseeferner-Schlepplifte wurden mit Ende der Skisaison 2018/19 abgebaut, damit sie nun durch ein in Österreich einzigartiges Bahnmodell ersetzt werden können. Die Bahn startet direkt neben dem Parkplatz beim Gletscherrestaurant auf 2.750 m und endet am Falginjoch auf 3.113 m. Sie kommt auf dem gesamten 2.000 Meter langen Spannfeld zwischen Tal- und Bergstation mit lediglich zwei Stützen aus, zwischen den beiden Stützen liegen satte 1.500 m freies Spannfeld. Dadurch wird allein schon die Fahrt mit der Bahn zum Erlebnis. Ab Herbst 2019 schwebt man regelrecht über die Gletscherlandschaft hinweg.

 

 

Neue Infrastruktur in den Skigebieten der Schweiz zum Winter 2019/2020

 

Jungfrau Region

 

Als Teil des großen V-Bahn-Projekts in Grindelwald (Jungfrau Region) entsteht in Grindelwald die neue Gondelbahn vom neuen Grindelwald Terminal (937 m.ü.M.) zum Männlichen auf 2225 Meter Höhe. Die alte Gondelbahn Grindelwald-Männlichen galt 1978 mit einer Gesamtstrecke von 6.2 Kilometern als weltweit längste Personen-Bergbahn. Nun wird sie bis Ende Dezember 2019 durch eine topmoderne 10er-Gondelbahn ersetzt. Mit 109 Gondeln verdoppelt sich die Beförderungskapazität auf 1800 Pers./Std., gleichzeitig verkürzt sich die Fahrtzeit von 30 auf 19 Minuten.

 

Am 12. Dezember 2020 soll dann auch die spektakuläre 3S-Gondelbahn „Eiger Express“ fertig sein. In nur 15 Minuten bringt sie euch dann vom Terminal Grindelwald zur Station Eigergletscher. Während der Fahrt in den Kabinen mit 26 Sitzplätzen kommt man der Eiger Nordwand sehr nah, am Eigergletscher entsteht eine Panoramahalle mit einem unvergleichlichen Ausblick auf die umliegenden Berge.

 

Der Grindelwald Terminal wird übrigens mit 1000 Parkplätzen, acht Geschäften und sogar einer VIP-Lounge ausgestattet. Insgesamt hat das Projekt ein Investitionsvolumen von sage und schreibe 470 Millionen CHF.

 

Engelberg

 

Ein spektakulärer Neubau entsteht aktuell auf dem Titlis in Engelberg in den kommenden Jahren. 100 Millionen Schweizer Franken sind eingeplant, um den von den Star-Architekten Herzog & de Meuron entwickelten Masterplan umzusetzen. Dieser umfasst den Bau einer neuen Bergstation, eines Stollens, eines 50m hohen Turms sowie einer zweiten Bahn, die von der Mittelstation aus zunächst als Transportbahn dienen soll. Für sie wird westseitig von der bestehenden Bergstation eine neue, völlig unabhängige Station entstehen. Die Bahn soll später als dazu eingesetzt werden, um bei einem Ausfall der bestehenden Rotair-Gondelbahn oder einem Ereignis auf dem TITLIS die Gäste vom Berg zu bringen. Die Kapazitäten ab der Talstation Engelberg werden nicht erhöht.  Das Projekt in Engelberg läuft unter dem Namen TITLIS 3020, alle Informationen über die spektakulären Bauvorhaben bekommt ihr hier.

 

Neben dem Titlis steht in Engelberg in diesem Sommer vor allem auch der Bau einer neuen Sesselbahn am Engstlensee – Jochpass im Mittelpunkt. Ursprünglich sollte der Baustart bereits im Frühling 2018 stattfinden, er verzögerte sich jedoch und so ist die Eröffnung nun für Dezember 2019 geplant. Die kuppelbare 6er Sesselbahn mit Schutzhauben und Sitzheizung transportiert bei einer maximalen Geschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde 2‘000 Personen pro Stunde. Die Bahn überwindet 260 Höhenmeter bei einer Länge vom 1‘250 Metern.

 

Aletsch Arena – Fiesch

 

In Fiesch am nördlichen Einstieg der Aletsch Arena entsteht ein neuer Verkehrsknotenpunkt. Der Bau vereint einen neuen Bahnhof mit Zug- und Bus-Terminal und direktem Zugang zu den Gondeln hinauf auf die Fiescheralp. Die Aletsch Bahnen AG integrieren die Talstation der neuen 10er Gondelbahn zur Fiescheralp in das neue Verkehrszentrum. Einweihung der neuen Bahn und des ÖV-Hubs soll am 07. Dezember 2019 sein. Die 10er-Gondelbahn wird von Doppelmayr gebaut (D-Line). 48 Kabinen, 13 Stützen, 1144 Meter Höhendifferenz, 1800 Pers/Std. Beförderungskapazität – das sind die Eckdaten der neuen Bahn.

 

Flumserberg

 

Zum nächsten Winter wird am Flumserberg eine moderne 8er-Gondelbahn von der einheimischen Bartholet Maschinenbau AG auf den Maschgenkamm gebaut. Das ehemalige Restaurant Kabinenbahn bei der Talstation Tannenboden wird erneuert, eine neue Bar wird integriert. Daneben wird eine Garagierungshalle für die Kabinen sowie eine Tiefgarage für die Betriebsfahrzeuge und eine Werkstatt mit Abstellplätzen für die Pistenbullys erbaut. 2400 Personen pro Stunde können mit der neuen Bahn transportiert werden, bis zu 105 der neuen 8er-Gondeln können zur gleichen Zeit ihre Runden drehen. 20 neue Masten werden für die neue Gondelbahn installiert, die Fahrzeit auf den Maschgenkamm bei Höchstgeschwindigkeit von 6 m/s beträgt 10:44min.

 

 

Savognin

 

Ab Frühjahr 2019 wurde mit dem Bau der neuen Gondelbahn Savognin - Tigignas begonnen. Sie ersetzt den alten 4er-Sessel, der seit 1987 in Betrieb war. Die neue Gondelbahn wird einen Höhenunterschied von 423 Metern überwinden, sie dient als Einstieg in das Ski- und Wandergebiet Savognin. Die neue 10er Gondelbahn bietet wesentliche Vorteile wie beispielsweise komfortableren Transport für Gäste (auch bei Schlechtwetter), einfacheren Transport von diversen Sportgeräten, sowie auch höhere Sicherheit für Kinder.
Mit 37 Kabinen können im Erstausbau 2’000 Personen pro Stunde befördert werden, in einem möglichen Endausbau ist eine Förderleistung von 2’600 Personen pro Stunde erreichbar. Gleichzeitig mit dem Neubau der Bahn erfolgen auch kleinere Anpassungen in Tigignas, um diesen Bereich noch optimaler für Gäste auszurichten. Die Projektkosten für die neue Bahn belaufen sich auf etwa 10.5 Mio. CHF.

 

Neue Infrastruktur in den Skigebieten Deutschlands zum Winter 2019/2020

 

Wenig Neues gibt es tatsächlich für die Saison 2019/2020 aus Deutschlands Skigebieten zu berichten. Am Jenner ist die neue Jennerbahn nun auch bis zur Gipfelstation in Betrieb, sie wird im Winter erstmals auch Skifahrer bis auf 1800 Meter Höhe transportieren. In Brauneck entsteht aktuell die neue Schrödelsteinbahn. Sie ersetzt die alte Finstermünzbahn, eine Doppelsesselanlage aus dem Jahre 1976, durch eine moderne 6er-Sesselbahn des Seilbahnherstellers LEITNER ropeways mit Wetterschutzhauben, beheizten Sitzen, automatischer Verriegelung und höhenverstellbarem Förderband für den sicheren und komfortablen Einstieg von Kindern. Die neue Schrödelsteinbahn wird in der Stunde 2.400 Personen befördern und damit die Anstehzeiten im „Nadelöhr“ zwischen Bayern- und Florihang deutlich verkürzen. Auch die Beschneiung wird auf die Abfahrten im Finstermünzkessel erweitert. Das Wasser dafür kommt aus dem 2012 erbauten Speichersee am Garland.

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