Was ist los mit dem Skigebiet Gaißau-Hintersee im Tennengau? Anscheinend nicht viel, denn so wie es im Moment aussieht, wird es auch im Winter 2019/2020 am Berg keinen Skibetrieb geben. Es gebe kein Personal, keine Revision der Anlagen, keine Reperaturen, so liest man in Österreichs Zeitungen. Zudem ließe der chinesische Mehrheitseientümer Wang derzeit viele Fragen offen. Auf eine Klage der Bundesforste, die ausstehende Pachtzahlungen vom Eigentümer einfordern, habe es bisher keine Reaktion gegeben. „Wir haben nach wie vor keinen Kontakt zu Herrn Wang, er hat sich nicht bei uns gemeldet“, berichtet ÖBF-Sprecherin Pia Buchner der „Krone“. Auch die Pacht an kleinere Grundeigentümer sei bisher nicht bezahlt worden.

 

Bundesforste und Tourismusbetriebe wollen Fortgang des Skibetriebs

 

Die Bundesforste wollen, dass der Skibetrieb fortgesetzt wird, sagte der Leiter des Forstbetriebes Flachgau-Tennengau, Erwin Stampfer dem ORF. Auch den Betrieben in Gaißau-Hintersee würde eine Wiederaufnahme des Skibetriebs gut tun - sie haben im Winter mit schweren Umsatzeinbußen zu kämpfen. Allerdings stellt ein ein Kreditbericht Eigentümer Wang kein gutes Zeugnis aus. Sollte es zum Konkurs der Bergbahngesellschaft kommen, wird das Verfahren mehrere Monate dauern - und der Winter im Skiparadies somit den Tourengehern vorbehalten bleiben.

 

Das Skigebiet Gaißau-Hintersee verfügt über neun Liftanlagen und 34 Kilometer Pisten. Schon in der Saison 2018/2019 fand kein Skibetrieb statt.