© Nisse SCHMIDT/AGENCE ZOOM
Wie habend ie DSV-Athleten in der Saison 2011/2012 abgeschnitten? Bevor wir über die Aktiven reden: Die DSV-Truppe wurde bereits vor der Saison durch einige Ausfälle empfindlich geschwächt. Susanne Riesch, Gina Stechert und Kathrin Hölzl konnten nicht oder nur sehr begrenzt eingreifen - wir hoffen, dass alle bald wieder völlig fit sind. In unserem Rückblick schauen wir zunächst auf die Nationenwertung.

Acht Siege, 23 Podiums

Insgesamt achtmal durften die DSV-Alpinen einen Weltcup-Sieg bejubeln, alle gingen dabei auf das Konto von Viktoria Rebensburg (5) und Maria Höfl-Riesch (3). Insgesamt standen 23mal DSV-Fahrer auf dem Podium - neben den bereits erwähnten Damen schafften das auch Fritz Dopfer und Felix Neureuther.



Deutschland bleibt Sechster

Allgemein ist ein leichter Rückschritt zu verzeichnen: 2011 hatten die Deutschen noch 13mal gewonnen und 4623 Punkte geholt, etwa 350 mehr als 2012. Dabei ging die Kurve bei den Männern nach oben: Die verbessern sich im Nationenranking von Platz 11 (2010) über Platz zehn (2011) auf den aktuell neunten Rang. Die Damen fielen hingegen von Platz zwei im Vorjahr auf Position vier zurück. Sie erzielten aber immer noch mehr als doppelt so viele Punkte, wie ihre männlichen Kollegen. An der Spitze der Länder bleibt natürlich mit Abstand das Team aus Österreich, auf Augenhöhe folgen Italien vor der Schweiz, USA und Frankreich. Deutschland ist wie in den letzten Jahren Sechster.

In der Breite zugelegt

Während in der Spitze die Erfolgsanzahl zurückging, war in der Breite kein Rückschritt feststellbar: 61 Top-Ten Plätze aus dem Vorwinter stehen 64 Top-Ten Ergebnissen gegenüber, ein leichtes Plus also. Wer für die Ergebnisse verantwortlich ist, schauen wir uns in der Einzelanalyse an.

Zum nächsten Teil: Die DSV-Damen in der Einzelbewertung