© Rolex/Kurt Arrigo
Schlechte Nachrichten für Dominique Gisin: Die Schweizer Speedfahrerin ist doch schlimmer verletzt als angenommen. Nach der Operation am linken Knie musste auch ein teil des Meniskus entfernt werden, zudem ist der Knorpelschaden nicht so leicht wie erhofft. Die Folge: Statt vier Wochen wird Gisin rund vier Monate ausfallen, die Saison ist damit vorbei.

Auch Pietilae-Holmner out

Auch die Schwedin Maria Pietilae-Holmner hat sich schwer verletzt. Bei einem Trainingsunfall in Hinterreit (AUT) zog sie sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Sie soll schon in Kürze in Schweden operiert werden.

Sturz in Kitzbühel

Kitzbühel bleibt ein Ort für schwere Stürze. Im zweiten Trainingslauf hat es einmal mehr einen Vorfahrer erwischt: Michael Baumann stürzte bei der Ausfahrt Steilhang und musste mit den Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Er erlitt eine Knieluxation. Kitzbühel gilt als eine der schwersten Abfahrtsstrecken der Welt - in den letzten Jahren fanden auch immer wieder schlimme Unfälle statt. Glück hatte Ivica Kostelic - er blieb bei seinem Trainingssturz unverletzt.

Cuche vor Kröll und Clarey, Keppler Achter

Durch den Unfall startete das eigentliche Training am 18. Januar erst 30 Minuten später. Die Bestzeit setzte diesmal Didier Cuche (1:58,10 m), Klaus Kröll und Johan Clarey teilten sich mit 0,3 Sekunden Rückstand Platz zwei. Vorn dabei waren auch Dominik Paris, Hannes Reichelt und Adrien Theaux. Stephan Keppler kam als Achter mit nur einer guten Sekunde Rückstand ins Ziel. Auch Andreas Sander (+2,16 s) kam im zweiten Anlauf schon besser auf der Streif klar. Josef Ferstl (+3,61 s) wurde 48.