© Kurt Arrigo/Rolex
Wenig Zeit zur Regeneration bleibt derzeit für die alpinen Ski-Herren. Nur zwei Tage nach dem Slalom von Wengen stand in Kitzbühel bereits der erste Testlauf auf der legendären Streif an. Klaus Kröll verbuchte dabei die schnellste Zeit vor Mario Scheiber und Didier Cuche.

Hoffnung für die Gastgeber

Eigentlich wollten die Österreicher nach dem bisherigen Saisonverlauf vor dem wohl wichtigsten Abfahrtsrennen der Saison den Druck auf die Kollegen aus der Schweiz abgeben. Beat Feuz sei der Topfavorit, so hieß es. Doch der Wengen-Champion kam in Kitzbühel (noch) nicht so gut zurecht, verlor über zwei Sekunden auf Kröll. Der war in 1:59,33 Minuten der Schnellste. Teamkollege Mario Scheiber rangierte nur 0,19 Sekunden dahinter, gefolgt vom mehrfachen Streif-Sieger Didier Cuche(+ 0,66 s). Vorn dabei waren zudem Bode Miller, Aksel Lund Svindal und Romed Baumann. Die deutschen Starter verloren jeweils recht viel Zeit, Andreas Sander (+2,74 s) und Stephan Keppler (+ 2,92 s) haben sicher noch Steigerungspotential.

Gisin muss Pause einlegen

Schlechte Nachrichten für das Schweizer Speed-Team: Dominique Gisin muss mehrere Wochen aussetzen. Die 26-Jährige zog sich in Cortina d`Ampezzo beim Sturz im Abfahrtstraining einen Riss im Innenmeniskus, eine leichte Knorpelverletzung sowie eine Dehnung des Innenbands im linken Knie zu. Gisin war dennoch am Tag danach zur Spezialabfahrt angetreten. Für Gisin ist die Saison damit noch nicht ganz gelaufen - ein Comeback ab Mitte Februar erscheint bei gutem Heilungsverlauf möglich.