© Alexis BOICHARD/AGENCE ZOOM
Aksel Lund Svindal und Didier Cuche hießen die Sieger vom Speed-Auftakt in Lake Louise. Cuche holte insgesamt mit 180 Punkten fast die maximale Ausbeute aus den Rennen und geht trotz seiner 37 Jahre als Gewinner aus den Kanada-Rennen hervor. Hier die die Erkenntnisse von Lake Louise.

Top in Lake Louise

1. Didier Cuche: Der Altmeister hatte das Feld fest im Griff.
2. Aksel Lund Svindal: Ist wieder voll da, so in jedem Fall ein Kandidat für die große Kugel.
3. Adrien Theaux: Neben Svindal wohl derjenige, der in dieser Speed-Saison in die Phalanx der Schweizer und Österreicher einbrechen kann
4. Hannes Reichelt: Mit Startnummer 45 auf Platz drei, alle Teamkollegen abgehängt - Respekt.
5. Andreas Sander: Im Rennen 16. und 18. und damit dort, wo er sein kann - bester Deutscher in Lake Louise.



Flop in Lake Louise:

1. Ivica Kostelic (39. und 40.): Weit weg von der Idealform.
2. Carlo Janka (28. und 51.): Konnte seine Rückenprobleme nicht kompensieren
3. Christof Innerhofer: Ein 23. Platz - es waren nicht die Bedingungen des WM-Helden. Beim Super-G Ausfall allerdings auch mit Pech.
4. Silvan Zurbriggen: Zweimal 29. - viel zu wenig für den immer noch Sechstplatzierten der Abfahrts-Startliste

Formcheck:

Bode Miller überraschte bei seinem Einstand mit einer ordentlichen Perfomance - mit ihm könnte zu rechnen sein. Stephan Keppler wirkte bei seinem Comeback angriffslustig, allerdings liegt ihm die Piste in Kanada auch nicht. Daher sollte man sein Abschneiden nicht zu hoch gewichten. Tobias Stechert verpasste sein Ziel - die Punkteränge - in der Abfahrt um neun Hundertstel: Nächste Chance Beaver Creek. Im ÖSV Team ist vor allem bei den Jungen viel drin, der erste Punktsieg ging aber an die Schweizer. Bei dieser Dichte werden die Österreicher aber sicher bald etwas zum Jubeln bekommen.

Schaut euch die Bilder noch einmal an - hier ist unsere Bildergalerie zum Herren Weltcup in Lake Louise.