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Bei ihren Sommerlehrgängen in Neuseeland und Chile bereiten sich die deutschen alpinen Weltcup-Mannschaften derzeit auf die kommende Weltcupsaison vor. Schnee liegt ausreichend auf der Südhalbkugel und so flogen die Damen und Herren zuversichtlich nach Neuseeland und Chile.

Auftakt in Zermatt hervorragend

Die Motivation aller Beteiligten ist hoch, denn der Auftakt zur Schneevorbereitung in den Alpen verlief ganz nach Wunsch. "Wir hatten in Zermatt ideale Bedingungen und konnten uns so perfekt auf die Übersee-Camps einstimmen", sagt Charly Waibel, DSV-Bundestrainer der Herren.

Herren-Mannschaft teilt sich

Für die nächsten Wochen teilt Waibel die Mannschaft auf. Die Techniker um Felix Neureuther trainieren vom 8. bis zum 31. August in Neuseeland. Die Abfahrer um Stephan Keppler fliegen am 18. August nach Chile. Dort trainieren sie bis zum 10. September in La Parva, ehe sie vom 29.9. bis zum 15.10 erneut ihr Basislager in Chile, dann aber in Chillian aufschlagen.


In Lake Louise auf Kunstschnee

"Wir werden anschließend eine kurze Pause in Europa machen, ehe wir uns dann im Vorfeld der Weltcups von Lake Louise in Nordamerika auf Kunstschnee vorbereiten", sagt Waibel. "Auf diese Weise wollen wir die Gletschervorbereitung in Europa, die vor allem im Herbst und Frühwinter der vergangenen Jahre immer schwieriger wurde, umgehen."

Technikerinnen schon in Neuseeland

Die Damen-Mannschaft von Bundestrainer Tom Stauffer steuert ebenfalls beide Kontinente an. Die Technikerinnen um Maria Höfl-Riesch reisten bereits am 5. August nach Neuseeland und trainieren dort bis zum 28. des Monats. "Wir haben unser Basislager in Arrowtown aufgeschlagen und werden je nach Wettersituation in Coronet Peak oder in Cardrona trainieren. Die Verhältnisse sind derzeit in beiden Gebieten gut", sagt Tom Stauffer, Bundestrainer der Damen. Der Speed-Lehrgang in Chillian, Chile ist vom 8. bis 26. September geplant.