© Alexis BOICHARD/AGENCE ZOOM
Maria Riesch und Viktoria Rebensburg haben in der Lenzerheide für einen tollen Weltcup-Ausstand für den Deutschen Skiverband gesorgt. Die große Kristallkugel ist ein immens wertvoller Preis, Rebensburgs Riesenslalom-Titel ist ebenfalls viel wert. Zum Schluss siegte das Team noch im Mannschaftswettkampf. Alles perfekt gelaufen, also?

Die Breite fehlt
Abseits der beiden Top-Fahrerinnen lief es nicht immer nur nach Wunsch. Dabei stellt sich für den Verband weiterhin das Problem, dass in der Breite im gesamten Herrenbereich und bei den Damen im Speed-Sektor die Breite fehlt - nicht auszudenken, was ein Ausfall der Leaderin Riesch für die sportliche Bilanz des DSV bedeuten würde. Als Stephan Keppler in Wengen stürzte, war der deutsche Speed-Sektor enthauptet. Bei der Heim-WM fand mit der Super-Kombination der Herren ein Wettbewerb gar ohne Beteiligung der Gastgeber statt. Diese Probleme muss der DSV über gute Nachwuchsarbeit lösen - und Glück haben. Für die weitere Entwicklung des alpinen Leistungssports war die Heim-WM als Infrastrukturmaßnahme wichtig. Alles weitere kann nur die Zukunft bringen.

Wir fassen im folgenden den Winter für die Protagonisten aus deutscher Sicht noch einmal zusammen.