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Das Saisonfinale rückt immer näher: Während in Kvitfjell (NOR) mit drei Speedrennen eine Vorentscheidung in den schnellen Disziplinen ansteht, dürfen die Damen in Spindlermühle endlich wieder ihre technischen Stärken ausspielen. Für Maria Riesch geht es dabei um den Slalom-Weltcup und die Chance, in der Gesamtwertung wieder die Führung auf Lindsey Vonn auszubauen.

Riesch vor großem Ziel
"Mein Fazit nach den vergangenen Wochenenden in Are und Tarvisio fällt positiv aus. Der Punkteverlust gegenüber Lindsey im Kampf um den Gesamt-Weltcup hielt sich in Grenzen. Nach diesen zwei Wochenenden mit Schwerpunkt auf den Speed-Disziplinen freue ich mich jetzt auf die Tecnik-Rennen in Spindlermühle", so Riesch und hat dabei vor allem die große Kugel im Visier: "Wir bereiten uns derzeit in Hinterreit bei perfekten Bedingungen auf die Rennen in Tschechien vor. Ich fühle mich gut in Form und werde in den verbleibenden Rennen alles versuchen, um mein großes Ziel - den Gesamt-Weltcup für mich zu entscheiden - zu erreichen."

Riesen-Chance für Rebensburg
Im Riesenslalom geht es für Viktoria Rebensburg zudem um die Disziplinenwertung. Zwei Rennen vor Schluss hat sie nur 23 Zähler Rückstand auf die Führende Tessa Worley. Neben ihr und Riesch treten Lena Dürr und Veronika Staber an. Im Slalom geht es für Lena und Katharina Dürr, Christina Geiger, Nina Perner und Susanne Riesch auch darum, das schwache Abschneiden bei der Heim-WM vergessen zu machen.

Keppler: Freue mich, dass ich starten kann"
Bei den Speedrennen in Norwegen stehen die Sportler des DSV nicht im Rampenlicht - es ist überhaupt nur ein Aktiver am Start: Stephan Keppler gibt sein Debüt nach dem Crash in wengen. "Ich bin bereits am vergangenen Freitag in Bad Wiessee das erste Mal auf Ski gestanden. Vom verletzten Gelenk her war es kein Problem. Einzig an der Narbe traten Reizungen auf", beschriebt er die letzten Tests. "Ich habe dann noch einmal zwei Tage pausiert und es am Montag noch einmal versucht. Da war ich dann nahezu schmerzfrei, wir haben die Probleme mit dem Narbengewebe in den Griff bekommen, das Knie hält. Ich freue mich, dass ich bereits vor dem Saison-Finale in Lenzerheide wieder im Weltcup starten kann."

Cuche vor Kugelgewinn
Beim Kampf um die kleinen Kugeln hat Didier Cuche einen Matchball: Er kann in Norwegen die Abfahrtswertung vorzeitig für sich entscheiden. Im Super-G ist hingegen alles noch sehr offen - hier kommen bei zwei noch ausstehenden Rennen noch rund zehn Fahrer für die Gesamtwertung in Frage. Hier werden sicher einige Kandidaten in Norwegen aus dem Favoritenkreis ausscheiden.

Wir berichten über die Rennen ab dem 11. März ausführlich im Skiinfo Liveticker.