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Was wäre wenn? FIS-Renndirektor Günter Hujare macht sich seine Gedanken. Denn für die Durchführung der Abfahrt auf der Streif braucht es ein komplettes Training - und die Königsdisziplin in Kitzbühel soll auf keinen Fall entfallen. Aber: Viel Platz hat Hujara nicht. Denn als zusätzlicher Renntag steht ihm der Montag nicht zur Verfügung.

Super-G als erstes Opfer?
Sollte daher das Training am 20. Januar nicht durchgeführt werden können, wird es wohl auf den 21. Januar und damit den Austragungstermin des Super-G verschoben. Für den gäbe es in Hinterstoder auch bereits einen möglichen Ersatzgastgeber. Die Abfahrt hingegen würde, wenn sie ausfiele, nicht nachgeholt werden können. Am Sonntag soll hingegen auf jeden Fall der Slalom stattfinden. Kann am Donnerstag nur ein verkürztes Training stattfinden, so soll noch am Morgen der Abfahrt ein Kurztraining auf dem Startabschnitt die volle Abfahrt gemäß Reglement ermöglichen. Nur wenn weder am Donnerstag noch am Freitag ein Training stattfinden kann, wird am Samstag nach den Plänen des Hahnenkamm-OK der Super-G stattfinden, dann fiele die Abfahrt ins Wasser.

Kann Walchhofer starten?
Für Topstar Michael Walchhofer ist der für ihn letzte Start auf Streif und Streifalm akut gefährdet. Der 35-Jährige fädelte beim Training ein. Mit viel Speed bekam er eine Torstange an den Hals und das linke Knie. Die Untersuchung im Krankenhaus ergab eine Knorpelverletzung am Kehlkopf, auch das Knie ist geschwollen. Vor allem die Halsverletzung könnte sich als schwierig erweisen, denn die dortige Schwellung behindert Walchhofer beim Atmen.