Am 2. Januar geht es für die besten Skifahrer der Welt wieder auf die Piste - allerdings nicht in den Bergen, sondern mitten in Münchens Olympiapark. Im Parallelslalom werden erstmals Weltcup-Punkte vergeben, allerdings nur für die Gesamtwertung. Vier DSV-Athleten sind startberechtigt.

Interessanter Modus
Antreten dürfen nämlich nur die 16 Besten der Weltcupwertungen. Daher werden Maria Riesch, Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg und Felix Neureuther für Deutschland antreten. Zusätzlich werden einige wenig Slalom-affine Stars ihr Glück versuchen. Was Didier Cuche oder Michael Walchhofer noch mit den kurzen Skiern zu leisten im Stande sind, wird sicher auch sehenswert sein. „Der Parallelslalom mit KO-System im Olympiapark wird allen Beteiligten, von den Aktiven bis hin zum Publikum vor Ort und an den Bildschirmen, sehr viel Spaß machen - aber ganz sicher ist das keine Spaßveranstaltung, sondern ein absolut hochwertiger Alpin-Weltcup," meint Wolfgang Maier, Sportdirektor Alpin. "Auch wenn der Wettbewerb, schon allein aufgrund der kürzeren Laufzeiten, sportlich gesehen etwas anderes ist. Wir werden sehen, wer damit am besten zurechtkommt. Das direkte Ausscheidungsfahren ist eine Herausforderung für die Aktiven. Und jede Sportlerin, jeder Sportler, die dort antreten, wollen das Rennen gewinnen. Derartige Rennformate werden die klassischen Alpinrennen nicht ersetzen, das ist auch gar nicht das Ziel. Aber sie sind eine sehr gute Möglichkeit, junge Leute mit unserem Sport anzusprechen - damit wir auch im Publikumssegment nicht überaltern.“



DSV-Teilnehmer sind heiß
Für die Teilnehmer ist es also nicht nur eine Gaudi. "Ich freue mich enorm auf den Wettkampf am Olympiaberg. Das ist für mich etwas Neues, ich habe sowas noch nicht gemacht. Das wird mit Sicherheit sehr spannend,“ verriet Kathrin Hölzl. Viktoria Rebensburg freut sich auch: "Das wird sicher ein super spannendes Rennen. Ich freue mich total darauf und bin neugierig, wie der ganze Event abläuft." Besonders interessant dürfte es aber für Maria Riesch und Felix Neureuther werden. „Ich freue mich riesig auf diesen ganz besonderen Tag in München! Die Spannung, wie es am Olympiaberg, mitten in der Stadt zu fahren sein wird, ist schon groß. Dort ein Rennen zu bestreiten, ist etwas ganz besonderes und ich hoffe auf viele Zuschauer und eine gute Stimmung. Darüber hinaus ist dieser Event eine tolle Möglichkeit, für die Olympischen Spiele 2018 zu werben,“ sagt Maria Riesch. Und auch Neureuther ist heiß: "Der Event am Olympiaberg ist etwas ganz besonderes. Wir fahren dort Mann gegen Mann, wir sind in der Stadt und freuen uns natürlich auf viele Zuschauer!"



Es kann also losgehen - München ist bereit. Das Rennen gilt auch als kleines Warm-up für die WM und für die Olympia-Bewerbung Münchens für die Spiele von 2018 kann der Showkampf ebenfalls eine gute Werbung werden. Am 2. Januar geht es ab 16:35 Uhr los.

Quelle: DSV