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Mit einem Super-G sowie einem Riesenslalom in St. Moritz für die Damen und zwei Technik-Rennen im französischen Val d´Isère für die Herren geht der alpine Weltcup am 11. und 12. Dezember nun in Europa weiter. Für den DSV wird es zwei Saisonpremieren geben.

Damen: Hang mit 'Heimvorteil?'
In St. Moritz hofft Bundestrainer Tom Stauffer natürlich wieder auf Überfliegerin Maria Riesch, sowie die beiden Riesenslalom-Führenden Viktoria Rebensburg und Katy Hölzl. Der Hang ist den Athleten bekannt: "Die Rückreise nach Europa organisierten wir für die Athleten direkt nach dem Rennen. Somit konnten sich die Aktiven nach dem dichten Programm in Lake Louise einige Tage erholen, ehe wir dann auf dem Weg nach St. Moritz zwei Trainingstage in Jerzens, Tirol einschoben. Der Rennhang in St. Moritz ist den DSV-Athleten aus diversen Deutschen Meisterschaften, die dort in den letzten Jahren veranstaltet wurden, vertraut. Da die Strecke komplett über der Waldgrenze liegt, können die Sichtverhältnisse entscheidend sein. Hierauf gilt es, sich einzustellen," verrät der Coach.

Veronique Hronek dabei
Eine neue Starterin wird Stauffer im Riesenslalom präsentieren: "Die 19-jährige Veronique Hronek vom SC Inzell wird in St. Moritz erstmals im Weltcup starten. Veronique hat sich mit Top-Plätzen im Europacup für ihre Premiere qualifiziert. Sie soll vor allem Erfahrung im Weltcup sammeln."

Damen-Aufgebot für St. Moritz:
Super-G:
Maria Riesch (SC Partenkirchen)
Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
Gina Stechert (SC Oberstdorf)
Isabelle Stiepel (SC Mittenwald)

Riesenslalom:
Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen)
Maria Riesch (SC Partenkirchen)
Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
Susanne Riesch (SC Partenkirchen)
Lena Dürr (SV Germering)
Veronique Hronek (SC Inzell)



Waibel: "Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzen"
Bei den Herren ruhen die Hoffnungen auf den Fixstartern Felix Neureuther und Fritz Dopfer. "Im Riesenslalom von Val d'Isère sollte Felix Neureuther an die Leistungen von Beaver Creek anknüpfen und einen weiteren Schritt nach vorne machen können. Fritz Dopfer hat seine Magenverstimmung überstanden und ist nun wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. In der momentanen Form hat er sehr gute Chancen, sich in beiden Bewerben für die Finalläufe zu qualifizieren," hofft Bundestrainer Charly Waibel. "Im Slalom gilt es für Felix, die guten Trainingsleistungen im Wettkampf umzusetzen. Er zeigt derzeit ein hohes Niveau und kann damit ganz vorne mitfahren. Die Technik-Mannschaft hat zuletzt im Küthai (Mittwoch) und Mutters (Donnerstag) trainiert."

Neureuther: "Freue mich!"
Auch die deutsche Nummer eins blickt positiv auf das kommende Wochenende: "Ich freue mich sehr auf das Rennwochenende in Val d'Isère. Im letzten Jahr ist mir dort ein ordentlicher Riesenslalom gelungen. Der Hang ist auf der schwereren Seite, was einem Techniker wie mir entgegen kommt. Auch den Slalomhang habe ich in guter Erinnerung. Schließlich wurde ich bei den Weltmeisterschaften Vierter. Wir konnten in den letzten Tagen gut trainieren. Für das Rennen habe ich mir vorgenommen, Fehler, wie sie mir in Levi unterliefen, zu vermeiden. Ich will konzentriert und ruhig ins Rennen starten und attackieren, wenn sich eine Chance dazu bietet," so Neureuther. Im Slalom wird neben ihm und Dopfer auch Stefan Kogler sein Saisondebüt im Weltcup geben dürfen.

Quelle: DSV