Recreation (Home) wirkt. Zuweilen vergisst Rainer Schönfelder, dass er erst vor fünf Wochen im linken Knie operiert wurde. Erstens, weil Geduld nicht seine Spezialdisziplin ist; zweitens - und das ist das Erfreuliche: weil sein Knie immer besser (belastbar) wird. Rainer Schönfelder zitiert Felix Gottwald: "Wenn‘s gut läuft, schaust du aus dem Fenster auf die vielen Ursachen für dein Glück, wenn es nicht gut läuft schaust du in den Spiegel und beginnst bei Dir selbst." Er tue beides derzeit, sagt Rainer Schönfelder: "Ich habe so viel Unterstützung von Menschen, die alle auf ihrem Platz einen Beitrag leisten, damit ich Skifahren kann: Da wäre es undankbar, mit Schmerzen zu hadern", findet er - und: "sinnlos obendrein: Ich konzentrier mich auf das viele Gute, da geht‘s mit der Heilung auch schneller."


Die wertvollen Impulse der (High Tech) Therapeuten
Er könne die richtige Einstellung beisteuern und den Fleiß, Versäumtes aufzuholen und das tue er mit Begeisterung, sagt Rainer Schönfelder. "Die Genesungsfortschritte, die mein Körper jetzt macht, haben viele Unterstützter: meine Partnerin Manu, die sehr viel mit mir gearbeitet hat, Martin Weber, der mich energetisch sehr unterstützt und ein sehr wertvoller Beitrag ist natürlich die High-Tech-Therapie in meinem Recreation Home, das mir Bodytherm zur Verfügung stellt: Das alles tut mir einfach rundherum gut." Knie besser, Freude größer, Optimismus stärker: Er wird leichter, der Weg zurück, spürt Schönfelder: "Ich werde früher munter und will rauf auf den Berg und fahren, fahren, fahren. Das ist das Grundgefühl, das es braucht", sagt er. In der Kategorie von Chancen, Punkten und Platzierungen denkt er derzeit nicht: "Wenn beim in den Spiegel schauen die richtigen Gedanken kommen, ist alles andere eine Folge daraus. Ich bin mit Leib und Seele Rennfahrer - immer noch und immer mehr: Ob ich jetzt im Moment noch Trainingsrückstand und Zeitrückstand habe oder nicht, ist nicht das Wesentliche. Für mich nicht. Wichtig ist die Freude und die ist da."

Wengen - Kitzbühel - Schladming: Freude am Flair
Die Hochkonjunktur der Slalomstars - Rainer Schönfelder freut sich auf Wengen, Kitzbühel, Schladming: "In diesen Orten sind in der Vergangenheit schon die unglaublichsten Dinge passiert", sagt Rainer Schönfelder, durch die lange Zugehörigkeit zum Skizirkus seien ihm die Orte angenehm vertraut. 2002 hat er in Wengen (nach mäßiger Saison bis dahin) in Wengen einen sensationellen Run eingeleitet, als er im Slalom mit einem Ski aus dem Kaufhaus an den Start ging. Und in Kitzbühel, als neuer Popstar des Weltcups und erster Ski-Rennläufer mit Motorhome, gewann. Viel hat sich seither verändert, nur seine Begeisterung für den Sport nicht. Aus dem Mini-Motorhome von damals ist das imposante "Schönfelder Recreation Home", ein 20-Tonnen-Truck aus dem Motorsport, geworden. In Kitzbühel wird es mit Sondergenehmigung bei der Hahnenkammbahn stehen: Damit Rainer Schönfelder dort heilen kann, was schmerzt und die Akkus neu laden kann ...

Die 24. Folge von schoenfelder.tv gibt es hier: