Nicht nur der Speed-Auftakt der Herren im kanadischen Lake Louise hat seine Opfer gefordert, auch bei den Technikrennen der Damen in Aspen gab es Verletzte. So ist die Saison für die Schweizerin Sandra Gini nach einem Sturz zu Ende.

Erste Diagnose bestätigt sich nicht
Beim Slalom in Aspen kam Gini unglücklich im ersten Durchgang zu Fall. Die 27-Jährige blieb danach minutenlang liegen. Dennoch lautete die erste Diagnose, dass keine Bänder, Knochen oder Sehnen verletzt seien. Eine weitere Untersuchung in der Heimat gab aber nun Gewissheit: Ein Kreuzband im linken Knie ist gerissen. Sobald die Schwellung abgeklungen ist, soll Gini operiert werden. Damit wird die olympische Saison ohne die Schwester von Marc Gini weitergehen, die sich erst im Juli das rechte Schienbein-Plateau brach.

Daum und Karbon am Meniskus verletzt
Neben Sandra Gini erwischte es auf der eisigen Piste im US-Bundesstaat Colorado zwei weitere Athletinnen. Bei der österreichischen Slalomspezialistin Alexandra Daum wurde nach ihrem Einfädler ein Meniskuseinriss und ein Haarriss im Schienbeinkopf des rechten Beines diagnostiziert. Damit fällt sie circa drei Monate aus. Auch Riesenslalomspezialistin Denise Karbon verletzte sich am Knie. Der Italienerin droht nun eine Meniskusoperation.