Nach Silvia Berger hat nun auch Ingrid Rumpfhuber ihre aktive Karriere beendet. Die 28-Jährige zog damit die Bilanz aus einer verkorksten Saison. Als Junioren-Vizeweltmeisterin im Super-G hatte sie 2000 noch Anja Pärson und Julia Macuso hinter sich gelassen - auch höchstem Level gelang ihr nur wenig.

Sportlicher Höhepunkt 2002
Viele Verletzungen prägten den verlauf der Karriere von Ingrid Rumpfhuber, die ihr bestes Ergebnis im Weltcup als Sechste bei der Abfahrt in Are einfuhr - das im Jahr 2002. Danach kam die erste schwere Verletzung, sowie der tragische Tod des Vaters bei einem Ski-Unfall. Für Rumpfhuber gab es noch drei weitere Top Ten Plätze, zuletzt fuhr sie im Dezember 2005 noch einmal auf Platz sieben vor. Im letzten Winter war Rang zwölf in Cortina das beste Ergebnis. Nicht genug für die Österreicherin, die sich nun ihrem Studium widmen will. Beim Weltcup sehen wir sie vielleicht bei den Herren wieder: Die Freundin von Hans Grugger wird dessen Comeback sicher genau verfolgen.