Längst vorbei sind die Zeiten, als beim Hahnenkammrennen noch Sachpreise vergeben wurden. Im Jahr 1955 fanden sich unter den Siegesprämien noch Radiogeräte, Rasierapparate und Armbanduhren, die von Sponsoren gestiftet wurden. Neben diesen Sachpreisen subventionierte das Land Tirol die Rennen damals mit 5.000 Schilling. Erst knapp 40 Jahre später, 1992 wurde erstmals ein Preisgeld in Form von Goldmünzen ausbezahlt.

Nicht nur die Sieger sahnen ab
Heute teilen sich die Athleten auf den ersten 30 Rängen nicht weniger als 550.000 Euro. Auf den Super-G entfallen dabei 130.000, für Abfahrt und Slalom sind es jeweils 175.000 und für die Hahnenkamm Kombination verbleiben 70.000 Euro. Das ist das höchste Preisgeld im Weltcup, auch für die Einzelwettbewerbe. Allein der Abfahrtssieger geht mit 70.000 Euro nach Hause. "Der Aufteilungsschlüssel, der nun schon seit drei Jahren angewendet wird, würdigt auch die Leistungen der Athleten, die keine Top-Platzierungen schaffen", so OK-Chef Michael Huber.