Schwedens Ski-Star Anja Pärson steht mit neuem Material vor einer neuen Herausforderung. Vor dem ersten Schneetraining blickte sie im FIS-Newsflash auf die neue Saison und sprach über ihren Skiwechsel zu Head.

Nur im Juli schneefrei
Der Juli ist der einzige Monat, in dem Anja Pärson nicht auf Skiern steht. Um sich vom Ski abzulenken, verbrachte sie einige Zeit in Monaco, genoss das mediterrane Wetter und war auf dem traditionellen Geburtstag der schwedischen Königin eingeladen. Aber ihre Konzentration richtet sich schon wieder gespannt auf den Winter.


Von Salomon zu Head
Mit ihrem Wechsel von Salomon zu Head ist sie nun in einem Team mit vielen Stars. Maria Riesch, Bode Miller und Hermann Maier sind nur einige, die schon längere Zeit mit Head- Skiern fahren. Vom ersten Tag an hatte Pärson ein gutes Gefühl, genau das richtige gemacht zu haben. Das Material ist schließlich ein sehr wichtiger Aspekt, der über Sieg oder Niederlage mit entscheidet. Nun ist es für Pärson möglich, schneller und besser das Material abzustimmen und sich mehr auf die Details zu konzentrieren. Früher war sie dafür als einzige Weltklasse-Athletin bei Salomon alleine dafür verantwortlich und umso schwerer war es, eine optimale Abstimmung für die Rennen zu finden.

Neue Motivation
Neue Motivation bekam Pärson dank des neuen Speed-Coaches der schwedischen Nationalmannschaft. Ulf Emilsson war jahrelang ein erfolgreicher Trainer im Herrenbereich. Von ihm verspricht sich Pärson neue Inspirationen und bessere Trainingsmethoden, um die im Sommer aufgebaute Form so lange wie möglich im Winter halten zu können. Auch ihre Einstellung hat sich im Vergleich zum Vorjahr geändert. Im letzten Jahr litt sie noch an Motivationsproblemen, in diesem Jahr sei es das Wichtigste für sie, einfach jeden Tag Spaß zu haben und die Zeit als Skifahrerin zu genießen.