Die Kanadierin Allison Forsyth hängt ihre Karriere an den Nagel. Sie hatte eine Knieverletzung, die sie bei den Olympischen Winterspielen 2006 erlitten hatte, nie völlig auskurieren können. Am 18. Juni gab sie ihren Rücktritt vom Rennsport offiziell bekannt. In ihrer Karriere hat es Forsyth auf zwei Olympia-Teilnahmen gebracht, fünfmal stand sie auf dem Weltcup-Podest. Der Höhepunkt war aber sicherlich die WM-Bronzemedaille 2003 in St. Moritz (SUI) im Riesenslalom. Seit 1996 gehörte Forsyth dem kanadischen Team an.


Ziele und Realität zu weit auseinander
"Natürlich bin ich enttäuscht und traurig, dass dies jetzt das Ergebnis von zwei Jahren ist, in denen ich versucht habe, wieder zum Rennsport zurückzukehren," so Forsyth. "Aber ich bin auch sicher, dass alles getan wurde, was medizinisch möglich war. Ich kann daher auch guten Gewissens aufhören. Ich habe immer an meine Ziele geglaubt, aber es wurde irgendwann klar, dass diese Ziele und die Realität zu weit auseinander lagen." Die Verletzung hatte sich Forsyth am 13. Februar 2006 beim zweiten Trainingslauf zur Olympia-Abfahrt zugezogen.