Das erste Training auf der Streif hat Didier Cuche für sich entschieden. Im Anschluss beschrieben die Top-Fahrer ihre Eindrücke.

Didier Cuche: "Das ist eine brutale Piste hier. Die ersten 30 Sekunden sind sehr schlagig und es ist sehr schnell bis zum Hausberg. Die Traverse ist leichter zu fahren. Ich fühle mich wohl hier in Kitzbühel, aber es ist halt einfach schwer hier. Kitzbühel ist schwerer als normale Abfahrten. Ich erhoffe mir eine gute Platzierung bei der Abfahrt, aber das wollen viele. Es ist kein Wunschkonzert!"

Michael Walchhofer: "Vom Ergebnis her bin ich zufrieden, die Fahrt war allerdings nicht optimal. Ich bin oben zu spitz reingefahren. Das war natürlich ein fataler Fehler. Aber sonst war die Fahrt ganz in Ordnung. Die Streif ist wieder einmal absolut ihrem Ruf gerecht geworden. Die Strecke ist sehr schwer präpariert- nicht umsonst gilt die Streif als die schwerste Strecke im Ski-Weltcup. Die Sprünge sind extrem weit und die Strecke ist eher unruhig."


Didier Defago"Es ist nicht einfach, aber schön. Ich liebe weite Sprünge. Der obere Teil der Streif ist unruhig, aber sehr schön zu fahren. Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Rennen."

Bode Miller zur Streckenführung: "Es ist wirklich hart und die Strecke ist sehr unruhig, aber griffig."

Klaus Kröll: "Die Streif zeigt sich heute von der harten Seite."

Marco Büchel: "Es ist schon ein bisschen ärgerlich, dass ich abgewunken wurde. Das ist mir jetzt das zweite Mal in meiner Karriere passiert. Man verliert dann die Anspannung und die Konzentration geht etwas verloren. Insgesamt war heute gutes Licht. Man braucht viel Mut auf der Piste, denn sie ist schwer präpariert. Es sind viele Schläge drin. Es ist halt Kitzbühel.

Hermann Maier: "Meine Fahrt war nicht so berauschend und ich war immer etwas zu spät dran. Man muss sich hier langsam herantasten und attackieren, sonst hat man keine Chance. Die Piste ist in einem hervorragenden Zustand und wenn das Wetter so bleibt, dann ist alles in Ordnung. Im Training wird immer etwas ausprobiert und ich muss einfach mehr attackieren. Die Streif ist ansonsten genau so, wie ich sie mir vorstelle. Man kann sie mit einer perfekten Schwarzwälder Kirschtorte vergleichen. Der Kurs gefällt mir sehr gut. Für mich ist Kitzbühel etwas Besonderes, da ich hier schon viele Erfolge und interessante Momente erlebt habe."