Für Silvan Zurbriggen hat der Sturz bei der Abfahrt in Gröden ein noch längeres Nachspiel als zunächst angenommen. Der Schweizer hat sich nach einem neueren Befund eine komplizierte Knieverletzung im linken Kniegelenk zugezogen. Diagnostiziert wurde laut dem Schweizer Skiverband Swiss Ski ein Riss des vorderen und Teilriss des hinteren Kreuzbandes, sowie Verletzungen beider Menisken, der Kniescheibensehne und des Schienbeinkopfes.


Am 18. Dezember wurde der 26-Jährige in einer Klinik in Muttenz operiert. Nach dem Eingriff kommt Zurbriggen zur Rehabilitation nach Leukerbad. Wahrscheinlich muss er sechs bis acht Monate pausieren. Der Unfall ereignete sich auf der Saslong, als Zurbriggen nach dem Sprung über die Kamelbuckel bei der Landung stürzte.