Neun Podestplatzierungen bei sieben Rennen - davon drei Siege und diverse zweite und dritte Plätze: Dies ist die glänzende Bilanz der deutschen Damen bislang im Europacup. Zudem führt mit Monika Springl eine DSV-Fahrerin souverän die Gesamtwertung im Europacup an.

Gute Vorbereitung zahlt sich aus
Herbert Renoth, verantwortlicher Trainer für die Europacup-Mannschaft der Damen, hatte zwar vor der Saison auf einen guten Start gehofft, konnte aber eine so überzeugende Leistung seiner Athletinnen nicht erwarten. „Unsere Vorbereitung war gut. Aber dass wir so gut in die Saison starten - damit habe ich nicht gerechnet,“ sagt Renoth.


Dürr und Springl glänzen mit Podestplätzen
Gleich beim Auftakt im November überzeugten Monika Springl vom SC Schellenberg und Katharina Dürr (SV Germering) mit Spitzenplätzen in der Halle und sorgten in Neuss für einen deutschen Doppelsieg. Auch bei zwei Riesenslaloms im finnischen Levi wenig später gelang Monika Springl der Sprung auf das Podest. Dort erreichte die Deutsche jeweils den zweiten Rang. Einen weiteren Sieg feierte Springl dann in Rovaniemi Ende November im Slalom. Dürr fuhr da auf den dritten Platz. Katharina Dürr wiederum schaffte am 10. Dezember ihren nächsten Sieg beim Slalom in Alleghe-Zoldo (Italien) und gewann vor Springl. Neben den beiden Topfahrerinnen gelang es auch Marianne Mair vom SC Reichersbeuern, sich im Slalom in die erste Gruppe vorzufahren. „Marianne hat sich nach zwei Kreuzbandrissen wieder zurück gekämpft und ist nun in der ersten Gruppe. Auch das ist eine tolle Leistung“, so Renoth über Mair.

Hoffnung auf Weltcup-Einsätze
Springl und Dürr dürfen nach ihren starken Leistungen demnächst auch auf Einsätze im Weltcup hoffen. Renoth geht zudem davon aus, dass diese Top-Platzierungen eine Initialzündung für die jungen Läuferinnen nach sich zieht: „Wenn die jungen Athletinnen sehen, dass wir gut arbeiten und vordere Platzierungen herausfahren, gibt dies vielleicht eine zusätzliche Motivation. Unser Ziel ist es, Nachwuchsfahrerinnen an die Weltcup-Mannschaft heranzuführen, wie es im letzten Jahr zum Beispiel mit Viktoria Rebensburg vom SC Kreuth gelungen ist.“