Nach dem erfogreichen Weltcup-Opener in Sölden steht nun das nächste Rennen für Damen und Herren im finnischen Levi an. Doch auch wenn Levi nördlich des Polarkreises in Lappland liegt, hatte man dort zuletzt ungewohnt warme Temperaturen - zu warm für die Produktion von künstliche Schnee. Und 'echten' Schnee suchte man unter diesem Umständen natürlich auch vergebblich. Die Folge: Die Verschiebung der Rennen steht ins Haus.

Wieder Weltcup auf der Reiteralm?
Im Gegensatz zum letzten Winter kann der Alpenraum Anfang November bereits mit Schnee aufwarten. Daher haben sich auch zwei österreichische Gastgeber angeboten, die Rennen von Levi zu übernehmen. Die Reiteralm war schon 2006 ein Rettungsanker, zudem bietet Haus mit um die beiden Slaloms. Die FIS beabsichtigt, am 2. November einen Ersatzort zu benennen - das heißt allerdings noch nicht, dass Levi dann draußen wäre.


Hoffnung auf kalte Temperaturen
Noch ist in Finnland die Hoffnung nicht erloschen. Sobald die Grade unter Null wandern, können die Schneekanonen angeworfen werden. Dann bräuchten die Organisatoren rund zwei Tage, um eine weltcupwürdige Piste zu präparieren. Und der Wetterbericht macht Hoffnung: Vom 2. bis 7. November sind Minusgrade vorgesehen, in der Rennwoche soll erstmals der ersehnte Schnee vom Himmel fallen. Die Chancen stehen also nicht schlecht für Skirennen in Lappland. Die Entscheidung muss FIS-Inspektor Hans Pieren fällen - sein Votum wird am 5. November erwartet.