Der Deutsche Skiverband (DSV) hat auf die finanziell prekäre Situation reagiert und beschlossen, einige Lehrgänge zu streichen. Die Kostensenkungsmaßnahmen sollen aber nicht die Weltspitzenathleten treffen.


Betroffen sind Lehrgänge des Nachwuchses
Die Gespräche der DSV-Führung zum neuen Fernsehvertrag sind nach wie vor schwierig, da der alte Medienpartner RTL ein Optionsrecht geltend gemacht hat. Der DSV hatte bereits vor Monaten einen Vertrag mit der Agentur Infront geschlossen, die derzeit mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF in Verhandlungen steckt. Aufgrund der ungeklärten Situation befindet sich der DSV derzeit in einer finanziellen Misere, da eingeplante Gelder fehlen. Als Kostensenkungsmaßnahme wurden nun Lehrgänge gestrichen, um so die Leistungsfähigkeit der Weltspitzenathleten zu sichern. Bei den Lehrgangsmaßnahmen handelt es sich um kostenaufwändige Lehrgänge für Athleten unterhalb der Weltcup-Mannschaften in den kommenden Wochen und Monaten.

Hörmann hofft auf "faire Lösung im Sinne des Skisports"
DSV-Präsident Alfons Hörmann denkt aber positiv: "Wir gehen davon aus, dass wir gemeinsam mit dem bisherigen Partner RTL und unserem neuen Vertragspartner Infront wie deren möglichen Abnehmern im nationalen und internationalen Markt eine zeitnahe Klärung der Situation erreichen." Hörmann hofft auf eine "faire Lösung, die der weiteren Entwicklung des Skisports dienen und unsere Spitzenpositionierung absichern" soll.