Renate Götschl bleibt weiterhin die schnellste Dame im Ski-Weltcup. Die österreichische 'Speed-Queen' und Abfahrtsweltcup-Führende gewann das Training im italienischen San Sicario in 1:56,18 Minuten. Mit mehr als sechs Zehnteln Rückstand konnte sich ihre Teamkollegin Ingrid Rumpfhuber auf dem zweiten Rang platzieren. Dritte wurde Martina Schild.

US-Girls lassen es ruhig angehen
Bei vier Grad Celsius und bewölktem Himmel teilten sich die Österreicherinnen zusammen mit den Schweizer Damen die ersten sechs Plätze. Neben Götschl und Rumpfhuber ließ die Slalomspezialistin Marlies Schild als dritte ÖSV-Athletin mit einem guten Resultat und Rang fünf aufhorchen. Zudem zeigten mit Martina Schild, Nadia Styger und Monika Dumermuth drei Schweizerinnen einen guten Lauf. Die in den vergangenen Speed-Rennen so starken US-Girls ließen es ruhig angehen. So schwang Julia Mancuso als Neunte und Lindsey Kildow als 17. ab.


DSV-Damen abgeschlagen
Die vier gestarteten deutschen Damen kamen über hintere Plätze nicht hinaus. Am Ende war Maria Riesch mit der Zeit von 2:01,24 Minuten. Damit kam die Partenkirchenerin auf den 40. Rang. Gina Stechert fuhr die 46. Zeit und Fanny Chmelar landete im Trainingsergebnis auf Position 54. Petra Haltmayr stürzte bereits im ersten Streckenabschnitt schwer und sorgte so für eine längere Unterbrechung des Trainings. Die Rettenbergerin blieb dabei aber glücklicherweise unverletzt.