Cortina d'Ampezzo erwartet die Weltcup-Damen mit drei Rennen. Im italienischen Skiort stehen von Freitag, den 19. Januar bis zum 21. Januar ein Super-G, eine Abfahrt sowie ein Riesenslalom auf dem Programm. Dabei haben die Vorjahressiegerinnen Anja Pärson, Renate Götschl und Nicole Hosp gute Chancen ihre Erfolge zu wiederholen. Vor allem für Götschl ist der Weg nach Cortina eigentlich immer erfolgreich verlaufen: Hier konnte sie neun ihrer 41 Weltcupsiege erringen.

Angriff auf den Götschl-Thron im Super-G
Beim letzten Super-G auf der Reiteralm war Renate Götschl stark. In der Gesamtwertung führt die Österreicherin dort vor Nicole Hosp und Martina Schild. Daher ist die Riesenslalomwertung fest in österreichischer Hand. Das heißt aber nicht, dass nicht auch Teilnehmerinnen aus anderen Nationen auf dem Treppchen landen könnte. Lindsey Kildow (USA), Anja Pärson (SWE) und auch Kelly Vanderbeek (CAN), die in dieser Saison gute Super-G-Resultate vorweisen können, bieten sich hierfür an.

Fortsetzung des Zweikampfs USA - Österreich?
Nach dem ersten Training sieht es so aus, als könne es ein weiteres Mal einen Zweikampf zwischen Österreich und den USA geben. Am Mittwoch lag Renate Götschl knapp vor der US-Amerikanerin Julia Mancuso. Diese beiden Damen waren bereits am vergangenen Wochenende in Altenmarkt-Zauchensee siegreich. Wenn die Schweizerinnen wieder so stark fahren wie zuletzt, ist auch mit ihnen auf den vorderen Plätzen zu rechnen. Dominique Gisin war dort Beste ihres Teams von fünf Athletinnen in den Top Ten. Aber auch Lindsey Kildow (USA) und die Schwedin Anja Pärson sollte man auf der Rechnung haben. Maria Riesch kündigte mit einem 13. Platz im Training an, dass auch sie wieder vorne dabei sein kann.


Konkurrentinnen wollen österreichische Dominanz brechen
Auch im Riesenslalom sind - wenn es um die Favoritinnen geht - zuerst die Österreicherinnen Nicole Hosp, Kathrin Zettel sowie Michaela Kirchgasser zu nennen. Auch die Deutsche Kathrin Hölzl überzeugte in ihrer Lieblingsdisziplin bisher mit guten Resultaten. Als Fünfte im Riesenslalomweltcup visiert sie in den nächsten Rennen ihren ersten Podestplatz an. Tanja Poutianinen aus Finnland ist ebenfalls in der Lage, die österreichische Macht zu brechen. Der Überraschungszweiten aus Kranjska Gora, Nicole Gius (ITA), sollte ihr Resultat genügend Selbstvertrauen gegeben haben, um erneut anzugreifen.