Die nächsten Technikwettbewerbe der Herren stehen bevor. Zum Riesenslalom und Slalom der Herren lädt das schweizerische Adelboden ein, das mit wenigen Unterbrechungen seit 1967 den Weltcup regelmäßig austrägt.

Stimmung stärkt am schwierigen Hang
Der selektive Hang in Adelboden wird es den Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder nicht leicht machen. In der letzten Saison forderte er bereits seinen Tribut und versagte im Riesenslalom 26 und im Slalom 35 Fahrern den Zieleinlauf. An Unterstützung wird es den Athleten jedoch nicht mangeln. Auch am Wochenende werden wieder weit über 15.000 Zuschauer erwartet.

Favoritenkreis erweitert
War im vergangenen Jahr noch Giorgio Rocca der Mann der Stunde in fast allen Slalomwettbewerben, werden ihm in diesem Jahr seine Konkurrenten das Leben schwer machen. Bisher gab es im Stangenwald bei drei Wettbewerben auch drei verschiedene Sieger. In Levi stand der Österreicher Benjamin Raich ganz oben auf dem Podest, der Gewinner von Beaver Creek hieß Andre Myhrer (SWE) und sein Landsmann Markus Larsson war in Alta Badia siegreich. Obwohl Benjamin Raichs Formkurve nach seinem Slalomsieg in Levi eher gesunken war, sollte man ihn dennoch nicht abschreiben, wenn es um den Sieg geht.

Auch beim Riesenslalom viele Sieganwärter
Doch der erfolgsverwöhnte Österreicher wird sich anstrengen müssen, wenn er seinen Vorjahreserfolg im Riesenslalom wiederholen möchte. Denn in den drei bereits absolvierten Riesenslaloms setzten sich Massimiliano Blardone (ITA), Kalle Palander (FIN) und der Norweger Aksel Lund Svindal durch. Aber auch der US-Amerikaner Bode Miller und die Schweizer Didider Cuche und Didier Defago konnten sich in der laufenden Saison mehrmals unter den ersten Drei platzieren und werden bei der Vergabe des Sieges ein Wort mitsprechen können.


Neureuther mit Podesterfahrung
Für das Deutsche Team werden beim Slalom ein weiteres Mal Alois Vogl und Felix Neureuther am Start sein. Während Neureuther in Beaver Creek seinen ersten Podestplatz feiern konnte und auch in den folgenden Rennen zweimal unter die Top 18 fuhr, erreichte Vogl nur in Levi das Ziel als 21. Zwar zeigte der routinierte Deutsche in Beaver Creek, dass er im Slalom sehr schnell sein kann, er wurde aber aufgrund eines Einfädlers kurz vorm Ziel disqualifiziert. Felix Neureuther wird in Adelboden zwei Einsätze haben und ist somit als einziger Deutscher ebenfalls im Riesenslalom vertreten.

Über die Rennen werden wir natürlich in unserem Liveticker berichten!