Nach den enttäuschenden Resultaten der Österreicher bei den vergangenen Weltcup-Rennen ist es nun Michael Walchhofer gelungen, die Ehre der Alpenrepublik im alpinen Skisport wieder herzustellen. Der Mann aus Altenmarkt entschied beide Abfahrtswettbewerbe im italienischen Bormio für sich.

Walchhofer rettet die Ehre Österreichs
Schon bei der ersten Abfahrt auf der Stelvio konnten die Österreicher aufatmen, waren doch mit Michael Walchhofer auf dem ersten und Mario Scheiber auf dem dritten Rang gleich zwei Österreicher auf dem Podest. Zwischen die beiden schob sich nur ein Mann aus dem Nachbarland, der Schweizer Didier Cuche.


Stelvio bringt den Österreichern Glück
Dass sein Resultat keine Eintagsfliege war, bewies Walchhofer bei der zweiten Abfahrt am Folgetag gleich noch einmal. Der Österreicher siegte erneut und hat sich somit zurückgemeldet. Während der Italiener Peter Fill den zweiten Platz herausfuhr, bestätigte Mario Scheiber seinen dritten Platz. US-Amerikaner Bode Miller, der am Donnerstag noch seine Probleme mit der Stelvio-Piste hatte und ausfiel, konnte am Freitag Platz vier belegen.

Keppler und Stehle in den Punkten
Bester Deutscher am Donnerstag wurde erneut Stephan Keppler. Er wurde 24. und landete somit drei Plätze vor seinem Teamkollegen Johannes Stehle, der mit Rang 27 ebenfalls in die Punkte fuhr. In der zweiten Abfahrt lief es nicht ganz so gut. Während Keppler mit Position 27 erneut Punkte holte, verpasste Stehle die Top 30 und wurde 40.