Bei den ersten Rennen der Ski-Weltcup Saison 2006/2007 haben die Athleten des ÖSV die Glanzpunkte gesetzt. Aber auch die DSV-Fahrer konnten gute Leistungen zeigen. In Levi stand je ein Slalom auf dem Programm.

Österreich dominiert mit Schild und Raich
Nach dem ausgefallenen Opener in Sölden mussten sich die Ski-Fans weitere zwei Wochen gedulden, bis die alpinen Stars erstmals zum Formcheck aufeinander trafen. Dabei konnten in beiden Rennen die Österreicher siegen. Marlies Schild und Benni Raich, die auch privat ein Paar sind, feierten jeweils den ersten Weltcup-Sieg und übernahmen damit logischerweise auch die Führung im Gesamtweltcup. Während bei den Damen sogar ein Dreifach-Sieg für rot-weiß-rot heraussprang, konnten bei den Herren auch andere Nationen auf das Podest vorfahren.

Atomic-Fahrer beherrschen Podium
Benni Raich war in Levi eine Klasse für sich. Als Einziger leistete er sich im zweiten Durchgang keine Fehler, im ersten Lauf kam er trotz nach eigener Aussage nicht ganz optimaler Leistung dennoch auf die beste Zeit. Hinter ihm empfahlen sich Markus Larsson aus Schweden und der Italiener Giorgio Rocca als Mitfavoriten für den Slalom-Weltcup. Während Kalle Palander aus Finnland einen schwachen ersten Lauf noch kompensieren konnte, kam es für die Amerikaner Bode Miller und Ted Ligety ganz dick: Sie verpassten die Qualifikation für das Finale. Für den DSV begann der Slalom-Weltcup ordentlich. Alois Vogl und Felix Neureuther fuhren in Durchgang eins auf die Plätze sieben und 13 vor, büßten dann im Finale aber einige Plätze ein.


Susanne Riesch Fünfte hinter ÖSV-Triple
Beim Slalom am Samstag zeigten sich die Fahrerinnen des DSV mit sehr guten Leistungen. Sieben von acht gestarteten Damen erreichten den zweiten Lauf. Somit war Deutschland die stärkste Nation beim ersten Wettkampf der neuen Saison. Monika Bergmann-Schmuderer erreichte zum Auftakt einen sechsten Rang und unterstrich somit ihr Können als Slalomspezialistin. Besonders gut lief es für Susanne Riesch, die - zu einem so frühen Punkt ihrer Weltcup-Karriere - einen phantastischen fünften Platz erreichte und nur knapp den Sprung auf´s Podium verpasste, welches sich die drei Österreicherinnen Marlies Schild, Nicole Hosp und Kathrin Zettel teilten. Die erst 19-jährige Kroatin Ana Jelusic vertrat ihre pausierende Landsmännin Kostelic würdevoll und wurde Vierte.