Nur wenige Tage vor dem eigentlich geplanten Start der neuen Ski-Weltcup-Saison, zeigten sich die Athleten des Österreichischen Skiverbandes in Innsbruck in ihren neuen Outfits.

Ausstattung für 420 Teammitglieder
Der Wert der kompletten Ausstattung, an der sich 14 Ausrüster beteiligen, beträgt circa 8.000 Euro. Die 420 Athleten, Betreuer und Trainer sind somit für das Training, ihre Freizeit und die Rennen versorgt. Fast wie bei der Formel 1 werden mittlerweile auch die Rennanzüge des US-Herstellers "Spyder" für die Speed-Disziplinen im Windkanal getestet.

Nationalflagge am Nationalfeiertag
Traditionell wurden beim Design der Skidresse die Farben rot und weiß verwendet, die die österreichische Nationalflagge symbolisieren. Die neuen Rennanzüge kommen auch bei den Top-Stars wie Renate Götschl gut an, die bereits zum 17. Mal bei einer Einkleidung dabei war.

Weltcup-Absage schafft Raum für weiteres Training
Die Absage des Weltcup-Auftakts in Sölden wurde zwar bedauert - zumal das Heim-Event der Österreicher auch ersatzlos gestrichen ist - dafür wird nun die zusätzliche Zeit vor den Slalom-Rennen im finnischen Levi für weiteres Training genutzt.


Testrennen am Rettenbachgletscher
Fand in Sölden auch kein Weltcup statt, so wurde am Rettenbachferner im Super-G Training der Männer doch zumindest eine erste Zeitnahme durchgeführt. Dabei hat Benjamin Raich sehr gute Ergebnisse gezeigt. In beiden Läufen sicherte er sich den ersten Rang in einem Teilnehmerfeld, in dem die Abstände zwischen den Positionen nur hauchdünn waren.
Die österreichischen Ski-Damen werden einige Tage früher nach Levi aufbrechen, um dort auf Kunstschnee zu trainieren.