Am 23. März 2006 trugen die Österreicher ihre Meisterschaften in der Abfahrt aus, einen Tag später auch im Super-G. Dabei gab es vor allem bei den Abfahrtsläufen einige Überraschungen zu vermelden.

Walchhofer abgeschlagen - Buder gewinnt
Im heimischen Zauchensee hat sich Lokalmatador und Abfahrts-Weltcupsieger Michael Walchhofer nicht durchsetzen können. Er wurde nur Fünfter. Den Titel holte dagegen Andreas Buder, der in 1:37.36 Minuten knappe zwei Hundertstel vor Georg Streitberger lag. Dritter wurde Romed Baumann, dem auch nur sieben Hundertstel zum Sieg fehlten. Auch Clemens Unterdechler fuhr noch schneller als Walchhofer. Hermann Maier hatte auf einen Start verzichtet.

Holaus gewinnt Damen-Abfahrt
Auch bei den Damen gab es in der Abfahrt eine Überraschung. Nachdem die im Weltcup erprobten Fahrerinnen Alexandra Meissnitzer und Elisabeth Görgl wie auch Junioren-Weltmeisterin Anna Fenninger nicht ins Ziel kamen, war der Weg frei für den ersten Titel von Maria Holaus. Sie gewann in 1:08.39 Minuten vor Andrea Fischbacher und Katja Wirth. Für Görgl gab es dafür am Freitag, den 24. März die Revanche im Super-G. Dort verwies sie erneut Andrea Fischbacher auf Rang zwei, gefolgt von Ingrid Rumpfhuber. Mit Alexandra Meissnitzer wurde die Zweite des Super-G Weltcups in diesem Rennen lediglich Vierte. Die Weltcup-Fahrerinnen Kathrin Zettel und Nicole Hosp kamen auf die Plätze zehn und elf. Michaela Dorfmeister war nach ihrem Rücktritt vom aktiven Sport hier bereits nicht mehr am Start.

Der Super-G der Herren musste dagegen abgesagt werden. Ob der Wettbewerb nachgeholt wird, steht noch nicht fest.