Die Speed-Rennen in Val d`Isere wurden von den Damen aus Österreich und den USA geprägt. Die Abfahrt gewann die Amerikanerin Lindsey Kildow vor ihrer Teamkollegin Caroline Lalive. Beim Super-G siegte Österreichs Michaela Dorfmeister vor Alexandra Meissnitzer.

Wetter-Probleme bei der Abfahrt
Vor der Abfahrt gab es in Val d´Isere jede Menge Neuschnee, sodass der Rennstart nach hinten verschoben werden musste. Auf der dann verkürzten Piste konnte sich die Amerikanerin Lindsey Kildow ihren zweiten Saisonsieg sichern. Für ihre Teamkollegin Caroline Lalive war es der erste Podestplatz seit März 2002 und der fünfte insgesamt. Dritte wurde mit nur einer Hundertstel Sekunde Rückstand auf Rang zwei Alexandra Meissnitzer.

Dorfmeister zeigt ihre Extraklasse
Die Österreicherin fuhr beim Super-G erneut auf das Podest. Dabei musste sich die 32-Jährige dieses Mal nur Michaela Dorfmeister geschlagen geben, die fuhr wie von einem anderen Stern. In einem Rennen mit sehr knappen Abständen, hatte die ÖSV-Athletin fast eine halbe Sekunde Vorsprung. Die Amerikanerinnen bewiesen aber mit den Plätzen vier für Kildow, sieben für Julia Mancuso und acht für Kiristen Clark erneut, wie stark sie in der Olympiasaison sind.

Haltmayr mit Olympiaqualifikation
Für den Deutschen Skiverband gab es nach den vielen Hiobsbotschaften, auch mal wieder etwas Positives zu berichten. Petra Haltmayr kam mit einer guten Vorstellung auf Platz vier in der Abfahrt und sicherte sich so ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Turin im Februar.