Maria Riesch muss auch diese Saison vorzeitig beenden. Nach dem Sturz beim Riesenslalom in Aspen heißt die erste Diagnose erneut Kreuzbandriss. Dieses Mal ist das linke Knie betroffen.

Olympia ohne Riesch
Bereits nach dem Sturz, als die Partenkirchenerin weinend und mit Schmerzen im Gesicht liegen blieb, deutete sich eine Knieverletzung an. Riesch musste im Rettungsschlitten abtransportiert werden, doch hatten alle Fans der Deutschen noch auf eine mildere Diagnose hoffen können. Doch diese lautet auf einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie, Menikusschäden und eine Knochenstauchung. Damit ist die Saison, inklusive der Olympischen Spiele in Turin, für die 21-Jährige beendet.

Seuchenjahr für den DSV
Wenige Hoffnungsträger verbleiben nach den Ausfällen von Hilde Gerg und Maria Riesch noch für die Damenmannschaft des Deutschen Skiverbandes. Bei den Damen galt Riesch immer als die Trumpfkarte für die Zukunft, die Allrounderin kann in allen Disziplinen ganz vorne mitfahren. Wie die sportliche Zukunft von Riesch nach zwei schweren Knieverletzungen innerhalb von einem Jahr aussieht, ist noch völlig ungewiss. Zuletzt hatte sich Riesch im Januar 2005 das Kreuzband des rechten Knies gerissen.

Cheftrainer Wolfgang Maier äußerte sich tief betroffen nach dem Rennen: "Die Verletzung und der damit verbundene Ausfall von Maria Riesch ist extrem frustrierend und ein großer Rückschlag für die Mannschaft. Ihr Ausfall tut uns sehr weh."