Nach dem zweiten Platz im ersten Abfahrtstraining der Damen konnte Michaela Dorfmeister den zweiten Testlauf klar für sich entscheiden und hat sich damit die Favoritenrolle für die Rennen in Lake Louise gesichert. Die DSV Starterinnen fuhren nicht um die Spitze mit.

Deutlicher Vorsprung für Dorfmeister
Eine knappe Sekunde lag die Österreicherin mit 1:49.49 Minuten am Ende vor der Trainingszweiten Sylviane Berthod aus der Schweiz (1:50.43 Min.). Knapp dahinter sicherte sich Alexandra Meissnitzer (AUT) den dritten Rang (1:50.46 Min.).

Wieder gutes Ergebnis für die Schweiz
Die Eidgenossen können offenbar aufatmen: Nach dem völlig verkorksten Jahr zeigt die Trendkurve auch bei den Ski-Damen wieder nach oben. Auch im zweiten Training landeten gleich vier Schweizerinnen unter den besten 15, neben Berthod fuhr auch Nadia Styger als Vierte ganz nach vorn. Auch die Französinnen schnitten gut ab: Carole Montillet-Carles und Ingrid Jacquemod kamen gut mit der Piste zurecht und platzierten sich auf den Rängen sechs und zehn.

DSV hofft auf Steigerung
Weniger gut lief es für die deutschen Damen. Sowohl Petra Haltmayr als auch Maria Riesch mussten mehr als vier Sekunden Rückstand hinnehmen und fanden sich im letzten Drittel des Klassements wieder. Beste Deutsche wurde wie bereits am Vortag Isabelle Huber, deren Rückstand von etwas mehr als drei Sekunden für den 32. Platz reichte. Stephanie Stemmer kam als 61. ins Ziel.

Götschl und Kostelic fahren hinterher
Wenig optimal lief das Training auch für die Stars Renate Götschl (AUT) und Janica Kostelic (CRO). Beide hatten im Ziel mehr als zwei, Kostelic sogar drei Sekunden Rückstand auf die Führende - damit reichte es nur zu den Plätzen 19 und 36. Nicht in die Wertung kamen Weltcup-Gesamtsiegerin Anja Pärson aus Schweden und die Überraschungssiegerin des Vortages, Dominique Gisin aus der Schweiz.

Die genauen Ergebnisse können der anghängten PDF-Datei entnommen werden.