ÖSV-Skirennläufer Hans Knauß steht am Montag vor dem Obersten Sportgericht in Lausanne und kämpft um eine Reduzierung seiner Dopingsperre von 18 auf zwölf Monate. Der 34-Jährige war von der FIS wegen einer positiven Dopingprobe Ende November 2004 für 18 Monate gesperrt worden.

Karriere-Ende bei Bestätigung der Sperre
Knauß hatte im November bei den Weltcuprennen in Lake Louise (CAN) eine Dopingprobe mit erhöhtem Nandrolon-Wert abgegeben und war daraufhin von der FIS gesperrt worden. Der Österreicher gibt an, dass der erhöhte Wert auf ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen sei und möchte die Sperre auf zwölf Monate reduzieren, so dass er ab Ende November 2005 wieder in den Weltcup einsteigen und sich somit für Olympia qualifizieren könnte. Bleibt allerdings die 18-monatige Sperre bestehen, wäre die Karriere des Hans Knauß wohl zu Ende.