Nach den Speedrennen in Garmisch ging es am vergangenen Wochenende bei den Technikern im Weltcup weiter. Und auch der Kampf um den Gesamt-Weltcup-Sieg wurde fortgesetzt. Am 26. Februar stand ein Riesenslalom und am 27. Februar ein Slalom in Kranjska Gora (SLO) auf dem Programm.

Raich gewinnt vorzeitig Slalom-Weltcup
Das Wochenende in Slowenien stand ganz im Zeichen von Benjamin Raich. Der Österreicher gewann nicht nur den Riesenslalom am Samstag, sondern sicherte sich durch einen dritten Platz im Slalom auch vorzeitig die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Durch diese beiden Rennen konnte Raich zudem 160 Punkte sammeln, was ihn im Gesamt-Weltcup näher an Bode Miller (USA) heranbrachte. Miller erlebte in Kranjska Gora ein schwarzes Wochenende, schied er doch in beiden Wettbewerben aus und musste ohne einen einzigen Weltcup-Punkt die Heimreise antreten. Vor den letzten sechs Rennen der Saison hat Miller nun nur noch 31 Punkte Vorsprung auf Raich.

Riesenslalom geht an den Blitz aus Pitz
Beim siebten und vorletzten Riesenslalom der laufenden Weltcup-Saison war der 'Blitz aus Pitz' nicht zu schlagen. Raich siegte nach zwei Durchgängen in der Gesamtzeit von 02:24.73 Minuten vor seinem Landsmann Hermann Maier, der in 02:25.18 Min. gestoppt wurde. Platz drei ging in der Zeit von 02:25.52 Min. an den Finnen Kalle Palander, der nach dem ersten Durchgang noch in Führung gelegen hatte.

Riesenslalom-Weltcup äußerst spannend
Vor dem großen Finale in der Lenzerheide in zwei Wochen ist die Ausgangsposition im Riesenslalom denkbar spannend. Hier hat Benjamin Raich nunmehr mit 363 Punkten die Führung vor dem Kanadier Thomas Grandi (342 Punkte) und Bode Miller (340 Punkte) inne. Aber auch der Italiener Massimiliano Blardone (316 Punkte) und Hermann Maier (312 Punkte) sind noch in Reichweite der Kugel.

Rocca siegt im Slalom
Am Sonntag hat sich dann der Italiener Giorgio Rocca den Sieg im Slalom geholt. Bei seinem dritten Saisonsieg verwies er in der Gesamtzeit von 01:34.95 Minuten den Schweden Andre Myhrer (01:35.16 Min.) und Benjamin Raich (01:35.20 Min.) auf die Plätze. Rocca lag nach dem ersten Durchgang noch auf Rang drei, drehte aber im Finale gerade im unteren Teil mächtig auf und war nicht zu schlagen.

Schwaches Wochenende für DSV
Nicht überzeugen konnten die DSV-Fahrer. Im Riesenslalom trat mit Felix Neureuther nur ein Aktiver an, doch konnte er sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Mehr Grund zur Hoffnung bestand im Slalom, in dem Alois Vogl sein Comeback gab. Doch auch hier erreichte keiner der drei gestarteten Deutschen das Finale. Vogl war nach guter Zwischenzeit ausgeschieden und Neureuther sowie Stefan Kogler kamen nicht unter die besten 30.