Im Rahmen der nordischen Ski-WM in Oberstdorf hat der Anti-Doping-Ausschuss der FIS am 17. Februar den unter Dopingverdacht stehenden ÖSV-Skifahrer Hans Knauß angehört.

Zweijährige Sperre droht
Eigentlich sollte die Anhörung bereits am Mittwoch stattfinden, wurde dann aber kurzfristig auf Donnerstag vertagt. Nach 45 Minuten hatte das Gremium genug gehört. Mit einer Entscheidung im Falle Knauß rechnet dessen Anwalt Christian Flick in den nächsten Tagen. Für den ÖSV-Star geht es darum, die zweijährige Sperre zu vermeiden, die für ein Dopingvergehen vorgesehen sind.

Knauß weist Schuld von sich
Knauß war beim Weltcup-Gastspiel in Lake Louise ein zu hoher Nandrolon-Wert im Blut nachgewiesen worden. Der Österreicher bestreitet jedoch, selbst gedopt zu haben. Er führt die erhöhten Werte auf verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zurück.