Der Hang in Maribor (SLO) bleibt eine Bank für Anja Pärson. Zum siebten Mal gewann die Schwedin im slowenischen Skiort ein Weltcuprennen und gewann am Sonntag in der Gesamtzeit von 01:32.38 Minuten vor Janica Kostelic (CRO, 01:32.64 Min.) und Tanja Poutiainen (FIN, 01:32.73 Min.). Beste DSV-Athletin war Monika Bergmann-Schmuderer auf dem 15. Platz.

Pärson meldet sich zurück
Der Hang in Maribor scheint Pärson wirklich zu liegen. Konnte sie in den vergangenen Jahren immer wieder Siege dort einfahren, meldete sich die Schwedin mit diesem Sieg rechtzeitig vor der WM zurück. In den letzten Rennen kam Pärson nicht wie gewohnt zum Zug, doch ist sie nach diesem Sieg im Slalom wieder eine der Top-Favoritinnen für die WM.

Poutiainen holt sich Slalom-Weltcup
Durch ihren dritten Rang konnte sich Poutiainen vorzeitig die kleine Kristallkugel für den Slalom-Weltcup sichern. Bei nur noch einem ausstehenden Weltcup-Slalom ist die Finnin in der Wertung nicht mehr einzuholen. Poutiainen kommt im Slalom-Weltcup nun auf 520 Punkte, während es die Zweitplatzierte, Marlies Schild (AUT), auf 376 Zähler bringt. Auch im Gesamt-Weltcup ist Poutiainen weiter ganz vorne zu finden.

Bergmann-Schmuderer im Finale dabei
Monika Bergmann-Schmuderer wollte ihr Ausscheiden beim Slalom in Zagreb (CRO) vergessen machen. Dies gelang ihr teilweise. Sie qualifizierte sich als Neunte für das Finale, in dem sie dann allerdings nach einigen kleinen Fehlern auf den 15. Rang zurückfiel.

Ausfälle der weiteren DSV-Athletinnen
Für die weiteren DSV-Fahrerinnen verlief das Rennen nicht nach Wunsch. Annemarie Gerg und Martina Ertl kamen nach Fahrfehlern zu Sturz und schieden im ersten Durchgang aus. Kathrin Hölzl schaffte zwar als 28. die Qualifikation, fuhr jedoch am letzten Tor vorbei und wurde disqualifiziert. Die junge Anja Blieninger verpasste als 38. das Finale.

Kurze Pause
Die alpinen Damen können nun noch einmal kurz durchatmen, bevor es am kommenden Wochenende ernst wird. Am Sonntag steht für sie der erste Wettbewerb bei den Weltmeisterschaften in Bormio (ITA) an. Die Damen starten dann mit dem Super-G.