Der Italiener Giorgio Rocca gewann den Slalom in Chamonix (FRA). Er siegte in der Gesamtzeit von 01:28.15 Minuten vor Benjamin Raich (AUT, 01:29.48 Min.) und dem Überraschungs-Dritten Markus Larsson (SWE, 01:29.51 Min.). Bester DSV-Athlet war Alois Vogl auf dem 12. Rang.

Rocca souverän zum Sieg
Dem Italiener Giogio Rocca scheint der Hang in Chamonix zu liegen. Nach 2004 gewann er auch im Jahr 2005 den Slalom. Schon nach dem ersten Durchgang war er nach einem Traumlauf souverän in Führung gelegen und verteidigte diesen Vorsprung dann im Finale. Damit übernimmt Rocca auch die Führung im Slalom-Weltcup vor Benjamin Raich, der sich am Sonntag mit dem zweiten Rang begnügen musste.

Überraschungen durch Larsson und Biggs
Den ersten Podestplatz seiner Karriere konnte der Schwede Markus Larsson feiern, der sich mit der zweitbesten Laufzeit im Finale noch auf den dritten Platz schob. Noch schneller war im Finale lediglich der Kanadier Patrick Biggs, der bei seinem Weltcup-Debüt auf Anhieb auf den zehnten Platz vorfuhr.

Vogl und Neureuther in den Punkten
Vom DSV waren zwei Athleten im Finale mit dabei. Felix Neureuther konnte sich von seinem 21. Rang aus dem ersten Durchgang leicht verbessern und sammelte nach zwei Ausfällen zuvor mit dem 20. Platz einige Weltcup-Zähler. Alois Vogl lag nach dem ersten Durchgang auf einem hoffnungsvollen achten Rang, fiel dann aber im Finale auf den 12. Platz zurück. Dennoch eine weitere Bestätigung des Formanstiegs bei Vogl.

Raich macht Boden gut
Im Gesamt-Weltcup bleibt natürlich Bode Miller in Front. Am Sonntag schied der US-Boy allerdings aus und Raich konnte sich für seinen zweiten Platz immerhin 80 Zähler sichern. Damit verkürzte er den Abstand zu Miller ein wenig. Dahinter folgen mit Michael Walchhofer und Hermann Maier zwei weitere Österreicher.

Kurze Pause
Die alpinen Herren haben nur eine kurze Verschnaufspause, denn schon am Dienstag geht es mit dem klassischen Riesenslalom in Adelboden (SUI) im Weltcup weiter.