Mit einer beeindruckenden Leistung haben sich die österreichischen Herren im alpinen Weltcup zurückgemeldet. Beim Super-G in Gröden (ITA) konnten die ÖSV-Stars einen Dreifach-Triumph feiern. Dabei gewann Michael Walchhofer in der Zeit von 01:31.17 Minuten sein erstes Super-G-Rennen der Karriere vor Hermann Maier (01:31.29 Min.) und Benjamin Raich (01:31.47 Min.). Von den drei gestarteten deutschen Läufern konnte sich keiner unter den besten 30 platzieren.

Walchhofer bleibt konstant
Die österreichischen Fahrer zeigten auf der Saslong, dass sie sich im Kampf gegen Bode Miller (USA) noch nicht aufgegeben haben. Dabei konnte der 29-jährige Walchhofer mit einem blitzsauberen Lauf gerade im oberen Teil überzeugen und seine gute Form unter Beweis stellen. Auch Benjamin Raich war mit seinem dritten Rang zufrieden. Lediglich Hermann Maier hätte wohl lieber gewonnen und konnte sich über den zweiten Rang nicht ausgiebig freuen.

Miller auf Rang vier
Gleich hinter den drei Österreichern reihte sich der US-Amerikaner Bode Miller ein. Der bisherige Dominator des Weltcups konnte mit dem vierten Rang seine Führung in der Gesamt-Wertung souverän verteidigen und bekommt 50 weitere Zähler auf sein Konto.

Eckert knapp an Weltcup-Punkten vorbei
Insgesamt gingen vom DSV drei Skirennläufer an den Start. Dabei erreichte Florian Eckert mit dem 31. Rang die beste Platzierung. Lediglich eine Hundertstel Sekunde fehlte Eckert am Ende zu einem Weltcup-Punkt. Max Rauffer auf Rang 36 und Andreas Ertl als 43. verpassten ebenfalls ein Resultat unter den Top 30.

Stimmen zum Rennen:
Florian Eckert: "Es ist ganz gut zu fahren gewesen. Körperlich bin ich auf einem guten Stand, doch mir fehlt noch Rennpraxis. Man hätte sicherlich heute eine direktere Linie wählen können."

Bode Miller: "Ich bin heute nicht so gut gefahren. Aber ich bin auch nicht enttäuscht, denn ich habe viele Fehler gemacht während meines Laufes. Insgesamt war ich zu dicht dran an den Toren."

Michael Walchhofer: "Für mich ist der Sieg schon etwas ganz Besonderes, denn ich war gestern eigentlich den ganzen Tag nur im Bett mit Knie-Schmerzen. Doch heute habe ich viel Spannung in meinen Muskeln gehabt, die man braucht, um hier vorne mitzufahren. Die Gelände-Übergänge habe ich heute perfekt erwischt."