Beim Abschlusstraining zur Abfahrt in Val d'Isere (FRA) fuhr der Italiener Kristian Ghedina die viertbeste Zeit. Schnellster war Hermann Maier aus Österreich, gefolgt von Didier Cuche (SUI) und Werner Franz (AUT). Dahinter folgte jedoch gleich Ghedina, der im ersten Abschnitt sogar die schnellste Zeit fuhr.

Im Mittelteil gepatzt
Ghedina hatte am Freitag einen schnellen Ski und war in den ersten 44 Fahrsekunden der Schnellste. Im Mittelteil patzte er allerdings, ließ fast ein Tor aus und glaubte im Ziel, dass er keine gute Zeit hingelegt hatte. Doch dann sah er zur Uhr und konnte es kaum glauben: er war tatsächlich Vierter mit der Startnummer 30. Verflogen war der Ärger, den er bei der Zielüberfahrt verspürte.

Andere Linie gewählt
Der Italiener erwähnte hinterher, dass er zu Beginn des Laufes eine andere Linie als alle anderen Fahrer gewählt hatte und dies schien eine gute Wahl gewesen zu sein. Ghedina meinte, dass er sich vor Beginn des Rennens überlegt hatte, drei Meter neben der Ideallinie zu fahren, was überaus gut gelang. Die überaus ansprechende Zeit bestätigte den Italiener in seiner Entscheidung.

Hoffnung auf Top 10-Platzierung
Nach dem vierten Rang im Training formulierte Ghedina sein Ziel für das Rennen. Er hofft auf eine Top 10-Platzierung, mit der er durchaus zufrieden wäre. Überhaupt scheint der Mann aus Cortina immer besser in Form zu kommen. War er in Lake Louise (CAN) als 28. noch nicht vorne zu finden, konnte man in Beaver Creek (USA) mit dem 14. Platz schon Fortschritte erkennen. Ghedina merkte zudem an, dass er sich seit Lake Louise auch besser auf dem Ski fühlt und glaubt, bei den nächsten Rennen gut fahren zu können.