Bode Miller hat seine Siegesserie fort gesetzt und gewinnt auch den Super-G von Lake Louise (CAN). In der Zeit von 01:28.18 Minuten verwies er seine österreichischen Konkurrenten Hermann Maier (01:28.32 Min.) und Michael Walchhofer (AUT, 01:28.73) auf die Plätze. DSV-Fahrer Florian Eckert sorgte indes für eine Sensation und belegte mit 1,22 Sekunden Rückstand den 10. Rang.

Miller außer Konkurrenz
Als Triumphator des Wochenendes darf sich eindeutig Bode Miller aus den USA fühlen. Er gewann nicht nur die Abfahrt am Samstag in überlegener Manier, sondern sorgte mit seinem ersten Sieg im Super-G gleich für den nächsten Paukenschlag. Damit hat Miller in seiner Karriere bereits jetzt in allen vier Disziplinen mindestens ein Rennen gewonnen. In der aktuellen Gesamtwertung hat der US-Amerikaner somit die perfekte Punktzahl von 300 Punkten nach drei Rennen. In dieser Form führt die Entscheidung im Gesamt-Weltcup nicht an Miller vorbei.

Maier noch nicht ganz oben
Hermann Maier musste sich in Lake Louise mit dem zweiten Platz zufrieden geben; nach dem sechsten Rang beim Abfahrtslauf am Samstag zeigt er aber auch mit dieser Leistung eine Leistungssteigerung auf. So langsam scheint der 'Herminator' in Form zu kommen. Wieder ein gutes Rennen fuhr auch Maiers Teamkollge Michael Walchhofer, der schon in der Abfahrt überzeugte und im Super-G auf den dritten Rang kam. Doch noch immer warten die Österreicher auf ihren ersten Weltcup-Sieg der Saison. Zu stark dominiert momentan Bode Miller das Geschehen.

Eckert glänzend unterwegs
Für eine echte Sensation sorgte DSV-Starter Florian Eckert. Mit hoher Startnummer (60) ins Rennen gegangen, zeigte er einen wahren Traumlauf. Mit nur etwas mehr als einer Sekunde Rückstand auf Miller fuhr er in die Top 10. Dies ist angesichts der hohen Startnummer nicht hoch genug zu bewerten. Eine wahrlich bemerkenswerte Leistung von Eckert, auf der er jetzt aufbauen kann.

Auch Ertl in den Punkten
Nicht nur Eckert, sondern auch Andreas Ertl fuhr in Lake Louise auf einen Punkterang. Er ging als letzter Fahrer auf die Piste und belegte noch einen hervorragenden 27. Platz. Diese Leistung wird mit vier Weltcup-Punkten belohnt. Einzig Stephan Keppler konnte als 49. nicht in die Punkte fahren. Trotz alledem ein erfreuliches Abschneiden der DSV-Herren.