Nach ihrem Sturz beim Slalom-Training in Arapahoe Basin (USA) muss Maria Riesch voraussichtlich drei Wochen pausieren.

Pause notwendig
Der Trainingssturz vom vergangenen Mittwoch, bei dem sich Maria Riesch eine Knochenabsplitterung an der linken Schulter zuzog, zwingt die 19-jährige Allrounderin zu einer Wettkampfpause. "Ich habe nach wie vor Schmerzen in der Schulter, da macht ein Start bei den nächsten Rennen wenig Sinn. Die Pause muss sein, auch wenn es mir sehr schwer fällt, da ich momentan gut fahre. Doch die Folgen eines erneuten Sturzes könnten sehr viel weit reichender sein", so Maria Riesch. Die Partenkirchnerin wird in den nächsten Tagen aus den USA zurückfliegen.

Keine Operation
"Die Verletzung wird nicht operativ behandelt, sondern zunächst durch eine Ruhigstellung therapiert", so DSV-Mannschaftsarzt Dr. Ernst-Otto Münch. Nach einer dreiwöchigen Trainingspause wird eine erneute ärztliche Kontrolle zeigen, ob Maria Riesch wieder ins Renngeschehen eingreifen kann.

Cheftrainer Maier bedauert Ausfall
"Maria fuhr in den letzten Wochen auf einem sehr hohen Niveau. Deshalb ist die Verletzung für uns frustrierend", sagt Cheftrainer Wolfgang Maier. "Ihr Ausfall tut weh. Dennoch ist es die einzig richtige Entscheidung."

Vogel sieht Rückschlag für gesamtes Team
"Der Ausfall von Maria Riesch ist ein Rückschlag für das gesamte Team, da sie sich in einer sehr guten Form befand", so Walter Vogel, Technischer Leiter Alpin. "Die Entscheidung ist jedoch vernünftig. Wir hoffen, dass Maria möglichst bald wieder starten kann."