Knapp vier Wochen nach seinem schweren Sturz in Sölden beginnt Christian Mayer die Vorbereitung auf die Weltcuprennen in Amerika.

Zwangspause
Der Sturz beim Super-G-Training in Sölden und die dabei erlittene Verletzung des Schienbeinkopfes im linken Knie zwangen Christian Mayer zwar zu einer vierwöchigen Pause, bremsen allerdings die Erwartungen in seine 14. Weltcupsaison keineswegs.

Comeback in Beaver Creek angepeilt
Das Ziel vor Augen, spätestens am 4. Dezember beim WC im Riesenslalom in Beaver Creek wieder dabei zu sein, arbeitet Christian Mayer bereits intensiv am Comeback.

Erfreuliche Diagnose
Vergangenen Montag erfolgte die letzte CT-Kontrolle bei Dr. Clemens Hübner in Salzburg. Die erfreuliche Diagnose - der Heilungsprozess ist optimal verlaufen. "Der Spalt am Schienbeinkopf weist nur mehr im Randbereich zwei Millimeter auf, und Christian kann daher ab sofort mit dem Training beginnen", so Dr. Hübner. "Lediglich die in Mitleidenschaft gezogene Beinhaut benötigt noch etwas Zeit um zur Gänze auszuheilen."

Training im hauseigenen Fitness-Studio
"Die Schmerzen sind allerdings zu vernachlässigen", freut sich Christian Mayer auf das Training. Täglich stehen nun Einheiten am Ergometer und im hauseigenen Fitness-Studio auf dem Programm. Mitte nächster Woche beginnt Christian mit der 'Gewöhnung ans Gerät' und wird die ersten freien Fahrten am Gletscher unternehmen.

Mayer zuversichtlich
"Bis zum 4. Dezember ist noch ausreichend Zeit so richtig in Form zu kommen", gibt sich Christian Mayer zuversichtlich. "Da werden wir uns bei Bode Miller revanchieren."