Der Weltcup-Saisonstart am 24. Oktober auf dem Söldener Gletscher wird sicherlich ohne den Glarner Tobias Grünenfelder sowie auch ohne den Österreicher Christian Mayer über die Bühne gehen müssen.

Tobias Grünenfelder brach sich den Ellenbogen
Der 26-Jährige Skiathlet aus der Schweiz hat sich am Dienstag, den 28. September 2004, im Riesenslalom-Training in Zermatt den linken Ellenbogen gebrochen.

Vier Wochen kein Training
Grünenfelder, der im letzten Winter im Super-G von Garmisch mit Platz drei sein bestes Weltcup-Resultat erzielte, wurde noch am gleichen Tag im Kantonhospital von Chur operiert.
Wie lange er ausfällt, ist noch nicht abzuschätzen. Es ist aber davon auszugehen, dass Grünenfelder mindestens vier Wochen mit dem Ski-Training aussetzen muss.

Christian Mayer brach sich das Schienbeinkopf
Einen Tag später, Mittwoch 29. September 2004, brach sich der österreichische Veteran Christian Mayer beim Super-G Training in Sölden seinen linken Schienbeinkopf. Laut einer Pressemitteilung seines Teams müsse Mayer nicht operiert werden, da der Bruch unverschoben und glatt sei. Er bräuchte aber mindestens vier Wochen, um sich wieder zu erholen. So wird auch der 32-Jährige ÖSV-Fahrer nicht beim Weltcup in Sölden starten.